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Waffenlieferungen laut Friedensforschungsinstitut weiter gestiegen

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Waffenlieferungen laut Friedensforschungsinstitut weiter gestiegen

9. März 2026, 00:57 Uhr
Zwar haben europäische Rüstungsunternehmen ihre Produktion hochgefahren, doch haben europäische Länder weiterhin US-Waffen importiert. (Archivbild)
© KEYSTONE/DPA/WOLF VON DEWITZ
Die globalen Waffenlieferungen sind laut dem Stockholmer Friedensforschungsinstitut Sipri zwischen den Perioden 2016 bis 2020 und 2021 bis 2025 um 9,2 Prozent gestiegen. Die europäischen Staaten verdreifachten ihre Waffenimporte in diesem Zeitraum.

Grösster Treiber dieser Entwicklung ist weiterhin der Krieg in der Ukraine. Die russische Bedrohung veranlasst die Länder Europas aber auch, ihre eigene Rüstungsfähigkeit zu stärken. Auch die Unsicherheit darüber, inwiefern die USA ihre Nato-Partner im Ernstfall verteidigen würden, hat die Nachfrage nach Waffen unter den europäischen Nato-Staaten dem Bericht zufolge in die Höhe getrieben.

«Obwohl europäische Unternehmen ihre Waffenproduktion hochgefahren haben und die neuen Investitionshilfen der EU für die Rüstungsindustrie der Mitgliedstaaten zu einer Reihe von Aufträgen innerhalb der EU geführt haben, haben die europäischen Staaten auch 2021–25 weiterhin US-Waffen importiert, insbesondere Kampfflugzeuge und Luftabwehrsysteme mit grosser Reichweite», sagte Forscherin Katarina Djokic.

Quelle: sda
veröffentlicht: 9. März 2026 00:57
aktualisiert: 9. März 2026 00:57