Prozess zu Warner-Übernahme für März 2027 angesetzt
Mehrere US-Bundesstaaten und die Drehbuchautoren-Gewerkschaft hatten entsprechende Klagen eingereicht. Für Paramount macht der Anfang 2027 angesetzte Termin den bereits rund 111 Milliarden Dollar schweren Deal noch etwas teurer. Um die Warner-Aktionäre zu überzeugen, sagte die Paramount-Spitze um Konzernchef David Ellison ihnen zusätzliche Zahlungen von rund 650 Millionen Dollar pro Quartal zu, wenn die Übernahme bis Ende September nicht unter Dach und Fach sein sollte.
Zudem wird dann die Zeit knapp. Die Unternehmen setzten sich eine Frist bis zum 4. Juni 2027, um die Übernahme abzuschliessen. Verstreicht sie, kann Warner Brothers den Deal aufkündigen - und von Paramount eine Vertragsstrafe von sieben Milliarden Dollar kassieren. Zugleich könnten die Firmen auch die Frist verlängern.