Rohstoffe

Ölpreise legen wegen Spannungen im Roten Meer zu

2. Januar 2024, 08:02 Uhr
Nach zwei Angriffen auf ein Containerschiff entschied die dänische Reederei Maersk an Silvester, die Fahrten durchs Rote Meer einstweilen auszusetzen. (Archivbild)
© KEYSTONE/EPA/JERRY LAMPEN
Die Ölpreise sind am Dienstag wegen der Spannungen im Roten Meer gestiegen. Ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Lieferung im März kostete am Morgen 78.55 US-Dollar. Das war 1.51 Dollar mehr als am Freitag.

Der Preis für ein Fass der amerikanischen Sorte West Texas Intermediate (WTI) zur Lieferung im Februar legte um 1.26 Dollar auf 72,91 Dollar zu.

Am Markt wurde auf die Spannungen im Roten Meer verwiesen, wo wichtige Schiffsrouten für den internationalen Handelsverkehr und den Transport von Rohöl verlaufen. Zuletzt hat der Iran nach eigenen Angaben ein Kriegsschiff in das Rote Meer entsandt. Die Fregatte «Albors» passierte die Meerenge Bab al-Mandab, wie das Onlineportal «Nur News» am Montag berichtete.

Seit Beginn des Krieges im Gazastreifen sind vermehrt Handelsschiffe im Roten Meer von den vom Iran unterstützten Huthi-Rebellen im Jemen angegriffen worden, was die Ölpreise bereits in den vergangenen Wochen zeitweise nach oben getrieben hatte. Die USA werfen der Islamischen Republik vor, in die Planung der Angriffe verwickelt zu sein. Teheran weist die Vorwürfe zurück

Quelle: sda
veröffentlicht: 2. Januar 2024 08:02
aktualisiert: 2. Januar 2024 08:02