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Die Post verschiebt einen Teil ihrer Klimaziele auf später

Klimaschutz

Die Post verschiebt einen Teil ihrer Klimaziele auf später

3. August 2026, 12:38 Uhr
Beim Klimaschutz will die Post stärker auf Massnahmen im eigenen Betrieb setzen - so etwa beim der Elektrifizierung der eigenen Fahrzeugflotte. (Themenbild)
© KEYSTONE/MICHAEL BUHOLZER
Am Netto-Null-Ziel ab 2040 hält die Schweizerische Post weiterhin fest. Einen Teil ihrer Klimaziele verschiebt das Unternehmen aber auf später, wie die Post am Montag auf Anfrage der Nachrichtenagentur Keystone-SDA bestätigte.

Trotz der Anpassungen komme die Post den gesetzlichen Vorgaben nach, betonte das Unternehmen. Über den Aufschub der Klimaziele hatte erstmals die Zeitung «Blick» berichtet. Das Zwischenziel der CO2-Reduktion bis 2030 solle dabei unverändert bleiben, hiess es auf Anfrage weiter.

Wenn es darum geht, CO2-Emissionen aus dem eigenen Betrieb zu entnehmen und zu speichern, will sich die Post mehr Zeit geben: Neu soll das Ziel bis 2040 erreicht werden. Auch innerhalb der Wertschöpfungskette sei es teilweise zu Änderungen gekommen. Dies, weil sich der Markt für die CO2-Entnahme und -Speicherung langsamer entwickle, als es die Post ursprünglich erwartet hatte.

Im Rahmen der betriebswirtschaftlichen Möglichkeiten arbeite das Unternehmen mit seinen Partnern auf eine Netto-Null-Bilanz bis spätestens 2050 hin. Dabei lägen die grössten Herausforderungen dort, wo die Post nicht allein entscheiden könne- so etwa bei der Beschaffung.

Bei den Klimazielen werde der Fokus dort gestärkt, wo eine direkte Wirkung erzielt werden könne. Bei der E-Mobilität, erneuerbaren Energien, energieeffizienten Gebäuden und der CO2-Reduktion im Transport, wolle das Unternehmen weiter auf Kurs bleiben.

Quelle: sda
veröffentlicht: 3. August 2026 12:38
aktualisiert: 3. August 2026 12:38