BMW senkt Gewinnprognose wegen Chinaflaute und Irankrieg
Ausserdem rechnet der BMW-Vorstand nunmehr damit, dass auch die Zahl der ausgelieferten Autos sinken wird. Bisherige Erwartung waren gleichbleibende Auslieferungen. Der Konzern machte die negative Entwicklung des chinesischen Automarkts und die Auswirkungen des Irankriegs verantwortlich.
Die BMW-Chefetage will nun Sparmassnahmen durch nicht näher erläuterte «weitere Struktur- und Effizienzmassnahmen» beschleunigen. Die Kostensenkung soll zwar mittelfristig positive Auswirkungen haben, wird jedoch im zweiten Halbjahr das Ergebnis belasten. In China sind die Autoabsatzzahlen eingebrochen, eine Entwicklung, die nicht nur BMW trifft. Nach jüngsten Daten des chinesischen Autoindustrieverbands CPCA sanken die Verkäufe zwischen Januar und Mai im Jahresvergleich um fast 20 Prozent.