Bernhardiner

Bernhardiner und Besucher im Barryland erhalten mehr Raum

30. Januar 2024, 15:54 Uhr
Im Einsatz für Bernhardinerhunde: Staatsratspräsident Christophe Darbellay, Architekt Nicolas Meilland, die Stadtpräsidentin von Martigny, Anne-Laure Couchepin Vouilloz, sowie der Präsident der Stiftung Barryland, Jean-Maurice Tornay.
© KEYSTONE/JEAN-CHRISTOPHE BOTT
Das Barryland in Martigny VS kann ab Sommer 2025 doppelt so viele Fans von Bernhardinerhunden aufnehmen wie bisher. Die Promotoren haben am Dienstag den Grundstein für den neuen Themenpark gelegt. Die Kosten für den Bau belaufen sich auf 24 Millionen Franken.

«Das derzeitige Barryland kann die wachsende Zahl von Besuchern nicht mehr bewältigen», sagte Jean-Maurice Tornay, Präsident der Fondation Barry. Im Jahr 2023 zählte das Museum 83'000 Besucherinnen und Besucher. Das sei ein Rekord, aber auch eine Grenze, erklärte Tornay. Der neue Park, der fünfmal grösser ist, werde hingegen mehr als doppelt so viele Menschen aufnehmen können.

«Dieser Park ist ein Projekt mit Hund» und ein unbestreitbarer touristischer Trumpf, sagte Staatsratspräsident Christophe Darbellay. «Es ist faszinierend zu sehen, wie sehr dieser Hund einen besonderen Platz in den Herzen der Menschen eingenommen hat», sagte die Stadtpräsidentin von Martigny, Anne-Laure Couchepin Vouilloz.

Einen besonderen Reiz von Barryland sieht Vouilloz in der Geburt von Welpen. Diese verliehen dem Park einen lebendigen Charakter und führten immer wieder zu Besucherspitzen, sagte sie.

Form einer Pfote

Der Park wird an das bestehende Gebäude angrenzen und die Form eines Abdrucks einer Hundepfote haben. «Die einzelnen Pfotenballen werden als Gehege für die Bernhardiner dienen», erklärte das Architekturbüro Game in Martigny, das das Projekt entworfen hat. In der Anlage werden die Aktivitäten präsentiert, insbesondere wie die Hunde gepflegt, gebürstet oder zu touristischen oder sozialen Tieren ausgebildet werden", erklärte Stiftungspräsident Tornay.

Die Finanzierung des neuen Parks, dessen Kosten auf 24 Millionen Franken veranschlagt sind, ist bis heute zu über 75 Prozent gesichert. Neben ihren eigenen Mitteln konnte die Stiftung auf die Unterstützung der öffentlichen Hand, der Loterie Romande, aber auch von Mäzenen und anderen Spendern zählen.

«Es fehlen noch 5,6 Millionen», sagte Tornay. Eine Kampagne zur Geldbeschaffung bei der Öffentlichkeit und bei Unternehmen werde demnächst gestartet.

Quelle: sda
veröffentlicht: 30. Januar 2024 15:54
aktualisiert: 30. Januar 2024 15:54