Bahn

Behindertengerechter Ausbau von Bahnhöfen geht laut Bund zu langsam

14. Dezember 2023, 09:51 Uhr
Eine Rollstuhlfahrerin erhält Hilfe beim Einsteigen in den Zug. (Archivbild)
© KEYSTONE/GAETAN BALLY
Die Bahnen bleiben beim behindertengerechten Ausbau der Bahnhöfe stark gefordert. Laut neuestem Bericht des Bundesamtes für Verkehr (BAV) entsprachen per Ende 2022 nur rund die Hälfte der total 1800 Bahnhöfe und Bahn-Haltestellen den Vorgaben.

Bei 499 Bahnhöfen oder Eisenbahn-Haltestellen können die Anpassungen trotz mehrfacher Intervention der Aufsicht erst nach Ablauf der gesetzlichen Frist umgesetzt werden, wie das BAV am Donnerstag mitteilte.

Gemäss dem jüngsten Standbericht mit Daten per Ende 2022 passten die Bahnunternehmen weitere 51 Bahnhöfe und Eisenbahn-Haltestellen innerhalb eines Jahres an die Vorgaben des Behindertengleichstellungsgesetzes an.

Theoretisch müssten bis Ende Jahr die Bahnunternehmen die Bahnhöfe und Eisenbahn-Haltestellen baulich an die Vorgaben des Behindertengleichstellungsgesetzes (BehiG) anpassen, soweit diese Anpassungen verhältnismässig sind.

Quelle: sda
veröffentlicht: 14. Dezember 2023 09:51
aktualisiert: 14. Dezember 2023 09:51