Afrika-Cup

YB-Quintett am Afrika-Cup

13. Januar 2024, 04:30 Uhr
Meschack Elia (2.v.l.) und Ebrima Colley (2.v.r.) sind zwei von fünf YB-Spieler, die in den kommenden Wochen am Afrika-Cup weilen
© KEYSTONE/PETER SCHNEIDER
Der am Samstag beginnende Afrika-Cup in der Elfenbeinküste bindet auch elf Spieler aus der Schweiz. Am stärksten betroffen ist YB, das in den nächsten Wochen auf fünf Spieler verzichten muss.

Gern hätten es die europäischen Klubs gesehen, dass der diesjährige Afrika-Cup wie zunächst geplant im Sommer stattgefunden hätte. Doch wegen der jeweils im Juni und Juli erwarteten tropischen Regenfälle in Westafrika findet das alle zwei Jahre durchgeführte Kontinentalturnier nun doch wie zuletzt immer im Winter statt.

Einige Topklubs müssen damit in den ersten Wochen des Jahres auf eine ganze Reihe von Leistungsträgern verzichten. Aus Frankreichs Ligue 1 sind fast 60 Spieler in der Elfenbeinküste dabei, die anderen vier europäischen Topligen sind etwas weniger stark betroffen. Doch auch dort müssen diverse Teams ihre Startformation anpassen.

Auch Etoile Carouge stellt einen Spieler

In der Schweiz sind für den gut bestückten Super-League-Leader die Ausfälle zu kompensieren, auch wenn mit Abwehrstütze Mohamed Ali Camara (Guinea) und Stürmer Meschack Elia (DR Kongo) zwei der in dieser Saison am meisten eingesetzten Spieler den Afrika-Cup bestreiten. Zudem wurden aus dem YB-Kader auch Saidy Janko, Ebrima Colley (beide Gambia) und Miguel Chaiwa (Sambia) aufgeboten.

Ebenfalls aus der Super League mit dabei sind Ghanas Goalie Lawrence Ati Zigi (St. Gallen), die Tunesier Mohamed Mahmoud (Lugano) und Sayfallah Ltaief (Winterthur), der Malier Fousseni Diabaté (Lausanne-Sport) und Yverdons Mauro Rodrigues (Guinea-Bissau). Mit Signori Antonio schaffte es auch ein Spieler von Etoile Carouge, dem Leader der Promotion League, an das grosse Turnier. Der frühere Schweizer Junioren-Internationale ist einer von vier für Angola aufgebotenen Goalies.

Marokko ist Topfavorit

Zum engsten Favoritenkreis gehört keiner der «Schweizer». Die besten Chancen auf ein langes Turnier haben Ati Zigi mit Ghana sowie Mahmoud und Ltaief mit Tunesien. Hoch im Kurs stehen WM-Halbfinalist Marokko mit Achraf Hakimi, Rekordsieger Ägypten mit Mohamed Salah, Gastgeber Elfenbeinküste mit Sébastien Haller, Titelverteidiger Senegal mit Sadio Mané und das 2019 siegreiche Algerien mit Riyad Mahrez.

Quelle: sda
veröffentlicht: 13. Januar 2024 04:30
aktualisiert: 13. Januar 2024 04:30