Wichtiger Auswärtssieg für die Cavaliers
Im Mittelpunkt stand James Harden. Der 36-Jährige, der im Winter von den Los Angeles Clippers nach Cleveland gewechselt war, erzielte 30 Punkte sowie acht Rebounds und sechs Assists. Gleichzeitig leistete sich Harden mehrere Fehler, die verhinderten, dass die Cavaliers die Partie früher entschieden. Trainer Kenny Atkinson lobte den Guard dennoch als «grossartigen Leader mit enormer Erfahrung».
Harden absolvierte sein 185. Playoff-Spiel und erreichte zum 50. Mal mindestens 30 Punkte in einer Partie. Auf seinen ersten NBA-Titel wartet der Routinier aber weiterhin.
Die Pistons hatten zwischenzeitlich mit 15 Punkten geführt. Cleveland kämpfte sich jedoch zurück und erzwang die Verlängerung. Dort sorgten Donovan Mitchell und Evan Mobley für die Entscheidung zugunsten der Cavaliers.
Spiel sechs findet am Freitag in Cleveland statt. Gewinnen die Cavaliers erneut, stehen sie erstmals seit 2018 im Final der Eastern Conference. Die Pistons, die in der Serie zunächst 2:0 geführt hatten, verloren zuletzt drei Spiele in Folge und kämpfen weiter um ihre erste Finalteilnahme in der Eastern Conference seit 2008.