Tormod Frostad düpiert die Favoriten
Frostad totalisierte mit seinen zwei besten Sprüngen bei schwierigen Bedingungen mit teilweise starkem Schneefall und unbeständigen Windverhältnissen bestechende 195,50 von möglichen 200 Punkten und damit 2,25 mehr als Forehand, der unter anderem einen Sprung mit drei Saltos und sechs Schrauben auf die Olympia-Schanze von Livigno zauberte.
Dennoch verhinderte Frostad, der im Weltcup noch nie gewonnen hat, mit seinen 98,50 Punkten für seinen letzten Sprung des Wettkampf den Sieg des Amerikaners. Der Norweger Birk Ruud, Big-Air-Olympiasieger von 2022 und mit 25 Jahren der älteste der zwölf Finalisten, musste sich nach zwei Stürzen mit Rang 8 begnügen.
Schweizer waren im Final keine vertreten. Fabian Bösch blieb am Sonntag als 13. um 1,75 Punkte hängen, Andri Ragettli brachte sich mit zwei Stürzen um die Chance, sich nach dem bitteren 4. Rang im Slopestyle mit den Spielen in Norditalien zu versöhnen.