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So kam Mailand-Cortina zu den Winterspielen

Olympische Winterspiele

So kam Mailand-Cortina zu den Winterspielen

26. Januar 2026, 05:00 Uhr
Italien ist zum dritten Mal Austragungsort von Olympischen Winterspielen: Milano-Cortina setzte sich gegen Schweden durch
© KEYSTONE/SALVATORE DI NOLFI
Mit «Mailand-Cortina d'Ampezzo» finden zum dritten Mal Olympische Winterspiele in Italien statt. Die Kandidatur setzte sich gegen Stockholm durch.

Die Olympischen Winterspiele kehren 18 Jahre nach Turin nach Mitteleuropa zurück. Mailand-Cortina erhielt bei der IOC-Session vom 24. Juni 2019 in Lausanne 47 Stimmen, der schwedische Konkurrent Stockholm/Are 34. Da am Ende nur zwei Kandidaten übrig blieben, war nur ein Wahlgang notwendig.

Bereits zuvor hatten sich die ursprünglichen Interessenten Sion, Calgary (jeweils nach einer Volksabstimmung), Graz und Sapporo zurückgezogen. Das türkische Erzurum war vom IOC wegen diverser Mängel nicht als Kandidat akzeptiert worden.

Italien empfängt die olympische Familie zum insgesamt vierten Mal. 1956 in Cortina d'Ampezzo und 2006 in Turin waren die Südländer im Winter Gastgeber, 1960 in Rom im Sommer.

Bereits vergeben sind auch die kommenden zwei Winterspiele. In vier Jahren finden sie in den französischen Alpen und 2034 in Salt Lake City, Utah, statt. Für 2038 prüft die Schweiz eine Kandidatur.

Quelle: sda
veröffentlicht: 26. Januar 2026 05:00
aktualisiert: 26. Januar 2026 05:00