Simon Ehammer gelingt an der Hallen-WM ein guter erster Tag
Der Vorsprung auf Hauptkonkurrent Kyle Garland aus den USA beträgt 38 Punkte. Ehammer dürfte jedoch am zweiten Tag mit dem Hürdensprint, dem Stabhochsprung und dem 1000-m-Lauf leichte Vorteile haben.
Der 25-Jährige eröffnete den 60-m-Lauf in 6,69 Sekunden. Damit senkte er seine persönliche Bestzeit um drei Hundertstel. Nur fünf Mehrkämpfer waren in der Halle je einmal schneller gelaufen. In seiner Paradedisziplin Weitsprung überzeugte er mit 8,15 m und flog somit über einen halben Meter weiter als die nächstbesten Konkurrenten. 14,87 m im Kugelstossen und 2,02 m im Hochsprung waren in Ordnung. Der einzig kleine Dämpfer: Dass die Latte bei 2,05 m nach einer leichten Touche fiel, war auch Pech.
Ehammer, der zum zweiten Mal nach 2024 Hallen-Weltmeister im Siebenkampf werden will, hat auch den Schweizer Rekord von 6506 Punkten im Visier, den er vor einem Jahr anlässlich der EM in Apeldoorn aufgestellt hat. Dieses Vorhaben dürfte gelingen, der Vorsprung nach Halbzeit beträgt 51 Zähler. Somit wackelt am Samstag auch der Europarekord (6558).
Ehammer war nach einer persönlichen Bestleistung (60 m) und drei Saisonbestleistung zufrieden. «Ich bin auf dem richtigen Weg. Ich bin voll auf Kurs. Es ist alles angerichtet für Schweizer- und Europarekord», sagte er.
Audrey Werro hat ihre Ambitionen auf die erste Grossanlass-Medaille bei der Elite angemeldet. Die Freiburgerin ging über 800 m im Vorlauf kein Risiko ein und hielt die Konkurrentinnen mit einem kontrollierten Tempo-Lauf unter zwei Minuten in Schach. Eine Runde weiter sind auch Ivan Pelizza und Valentina Rosamilia über 800 m.
Ausgeschieden sind die 1500-m-Läuferinnen Joceline Wind und Delia Sclabas.