Servette und Davos gewinnen auch Spiel 2
Der HC Davos liess den Eisbären Berlin beim 8:2-Kantersieg vor Heimpublikum keine Chance. Bereits im ersten Drittel sorgten Enzo Corvi, Valentin Nussbaumer und Brendan Lemieux für eine komfortable 3:0-Führung. Im Mittelabschnitt nutzten die Bündner zwei Powerplays durch Adam Tambellini und Simon Ryfors, um auf 5:0 davonzuziehen, ehe Leonhard Pföderl für Berlin ebenfalls in Überzahl verkürzen konnte. Calle Andersson (40.), Guus van der Kaaij (47.) und Nico Gross (49.) schraubten das Skore in der Folge weiter in die Höhe. Pföderl traf für die chancenlosen Berliner noch ein zweites Mal. Filip Zadina glänzte beim HCD mit drei Assists.
Auch der Genève-Servette HC bleibt makellos. Das Team von Trainer Sam Hallam bewies gegen das norwegische Team Storhamar Moral und glich einen Rückstand gleich zweimal aus. Im ersten Drittel waren die Gäste durch Eirik Salsten in Führung gegangen (12.) – eine Genfer Coaches Challenge wegen Torhüterbehinderung blieb dabei erfolglos. Nach dem 1:2 durch Jacob Berglund (26.) sorgten James Vesey im Powerplay (21.) und Markus Granlund (29.) jeweils für den postwendenden Ausgleich. Für die Entscheidung zugunsten des Heimteams sorgte schliesslich Simas Ignatavicius, der in der 35. Minute das 3:2 markierte. Im hitzigen und von Strafen geprägten Schlussdrittel brachte Goalie Robert Mayer den knappen Vorsprung souverän über die Zeit.