Schweizer Handballer schlagen sich gegen Portugal wacker
In Abwesenheit der von Nationalcoach Andy Schmid nicht für den Euro Cup selektionierten Leistungsträger Lenny Rubin und Manuel Zehnder vermochten die Schweizer das Duell mit den in der inoffiziellen Weltrangliste 13 Positionen vor ihr im 6. Rang klassierten Portugiesen über weite Strecken ausgeglichen zu gestalten. Für den Unterschied sorgte primär die bessere Effizienz der Gastgeber.
Ab dem Stand von 5:5 zog Portugal bis zur Halbzeit vorentscheidend auf 16:11 davon. Auf mehr als vier Tore kamen die Schweizer in der Folge nicht mehr heran. Bester Werfer der Partie war der Schweizer Bundesliga-Legionär Joël Willecke mit acht Toren.
Der Euro Cup dient den direkt für die Endrunde qualifizierten drei Co-Gastgebern (Spanien, Portugal, Schweiz) und dem Titelverteidiger (Dänemark) als Vorbereitungsturnier. Die nächste EM findet vom 13. bis 30. Januar 2028 statt.
Im nächsten Spiel misst sich die Schweiz am Sonntag in Zürich mit Dänemark, dem Olympiasieger sowie Welt- und Europameister. Nach dem Jahreswechsel stehen im März zwei Duelle mit Spanien an, das den Dänen am Mittwoch auswärts ein 28:28 abtrotzte.