Schweizer brillieren mit Rang 5
Da es im Teamfinal im Gegensatz zur Qualifikation kein Streichresultat gibt, wiegt jeder Fehler umso schwerer. Doch die Schweizer mit Noe Seifert, Florian Langenegger, Matteo Giubellini, Mattia Piffaretti und Dominic Tamsel zeigten keine Nerven und überzeugten auf der ganzen Linie. Sie mussten sich einzig Japan, Russland, China und Grossbritannien geschlagen geben.
Bloss am Barren holten die Schweizer minim weniger Punkte als am Sonntag, an den übrigen fünf Geräten steigerten sie sich. Am Reck, an dem sie in der Qualifikation zwei Stürze verzeichnet hatten, waren sie um 1,733 Punkte besser. So resultierte ein Total von 246,497 gegenüber 244,430 Punkten. Damit distanzierten sie die höher eingestuften USA (245,161) deutlich. Schon an der WM vor drei Jahren in Antwerpen waren die Schweizer Fünfte geworden, damals war Russland allerdings nicht dabei. Dazwischen gewannen sie EM-Silber und -Bronze. Das unterstreicht die unglaubliche Konstanz.
Japan verteidigte den Titel erfolgreich. Mit 251,928 Punkten siegten die Asiaten deutlich vor Russland (250,329) und China (249,193). Dieses Trio sicherte sich bereits das Ticket für die Olympischen Spiele 2028 in Los Angeles.