Ski Freestyle

Ragettli verpasst mit dem Sieg vor Augen das Podest

27. Januar 2024, 23:18 Uhr
Wie eine Woche zuvor am Heim-Weltcup in Laax verpasst Andri Ragettli auch beim Saison-Höhepunkt an den X-Games den Sprung aufs Podest knapp
© KEYSTONE/MAYK WENDT
Andri Ragettli liegt an den X-Games in Aspen lange auf Siegkurs, verpasst letztlich aber sogar das Podest. Der Bündner Freeskier muss sich im Slopestyle-Wettkampf mit dem 5. Rang begnügen.

Für Andri Ragettli lag seine siebente Medaillen (nach drei goldenen und drei bronzenen) am prestigeträchtigen Einladungs-Wettbewerb bereit. In seiner Paradedisziplin Slopestyle lag der Weltmeister von 2021 in einem hochstehenden Wettkampf gegen die Weltbesten nach dem ersten und zweiten von drei Runs in Führung. Doch im Gegensatz zu anderen Konkurrenten konnte sich der 25-Jährige aus Flims bei seinem letzten Versuch nicht mehr steigern.

Nach einer verpatzten Landung brach Ragettli seinen Lauf auf dem Parcours mit unterschiedlichen Hindernisse ab und blieb auf seinen 93,33 Punkten sitzen. Dies reichte ihm hinter dem norwegischen Sieger Birk Ruud (96,33) und den drei Amerikanern Alexander Hall (96,00), Mac Forehand (95,33) und Colby Stevenson (94,33) letztlich nur zum 5. Platz.

Höfflin holt Bronze

Kurze Zeit später lachte mit Sarah Höfflin beim Saison-Höhepunkt der Freestyle-Szene doch noch eine Schweizerin vom Podest. Die Slopestyle-Olympiasiegerin von 2018 gewann im Knuckle Huck die Bronzemedaille. In der noch jungen und nicht-olympischen Disziplin springen die Athletinnen mit ihren Tricks nicht wie gewohnt über den Kicker, sondern über den Schanzentisch, auf dem der Kicker steht. Dabei generieren sie eine kurze Flugzeit, entfernen sich jedoch nie weit vom Boden, sodass sie keinen hohen Luftstand erreichen.

Quelle: sda
veröffentlicht: 27. Januar 2024 20:29
aktualisiert: 27. Januar 2024 23:18