Ole Werner nicht mehr Trainer von Leipzig
Werner hatte Leipzig im Sommer 2025 übernommen und die Mannschaft nach einem grossen Umbruch zurück in die Champions League geführt. Mit 65 Punkten verpasste RB den vereinsinternen Bundesliga-Rekord lediglich um zwei Zähler. Dennoch konnte der 37-Jährige die Verantwortlichen langfristig nicht überzeugen.
Kritisch beurteilt wurden insbesondere die Spielweise und die Umsetzung seiner taktischen Ideen. Vor allem der Verwaltungsrats-Präsident Oliver Mintzlaff sowie die globale Fussball-Abteilung um Jürgen Klopp und Mario Gomez sollen mit der Entwicklung unzufrieden gewesen sein. Die Klubführung bemängelte unter anderem mangelnde Dominanz, zu wenig Laufbereitschaft, defensive Schwächen, eine ungenügende Bilanz in Spitzenspielen und zu viel Glück in entscheidenden Momenten.
Wie deutsche Medien berichten, stand Werner bereits während der Saison mehrfach zur Diskussion. Sportchef Marcel Schäfer soll sich zweimal erfolgreich für einen Verbleib des Trainers eingesetzt haben.
Werner besitzt noch einen Vertrag bis 2027. Wer seine Nachfolge antreten wird, steht noch nicht fest. Für Werner hatte Leipzig vor einem Jahr rund zwei Millionen Euro an Werder Bremen bezahlt. Eigentlich hatte der Klub damals versucht, Cesc Fabregas zu verpflichten. Der Spanier entschied sich jedoch für einen Verbleib bei Como.