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Österreicherin Venier gewinnt Super-G - Gut-Behrami Sechste

Ski alpin

Österreicherin Venier gewinnt Super-G - Gut-Behrami Sechste

18. Februar 2024, 12:05 Uhr
Lara Gut-Behrami unterwegs auf der weichen Piste am Mont Lachaux
© KEYSTONE/JEAN-CHRISTOPHE BOTT
Lara Gut-Behrami verpasst im dritten Rennen in Crans-Montana den dritten Podestplatz. Die Tessinerin wird im Super-G Sechste und bleibt Führende in der Disziplinenwertung. Stephanie Venier gewinnt.

Die Österreicherin Venier setzte sich knapp vor Federica Brignone und Marta Bassino durch, die tags zuvor in der zweiten Abfahrt einen italienischen Doppelsieg gefeiert hatten. Für die 30-Jährige ist es nach drei zweiten und einem dritten Platz der erste Triumph in einem Super-G und der dritte im Weltcup. Brignone schaffte es zum neunten Mal in Crans-Montana auf das Podest.

Gut-Behrami, die nach den Plätzen 1 und 3 in den Abfahrten über Müdigkeit geklagt hatte und sich vor dem Start am Samstag hatte übergeben müssen, handelte sich ihren Rückstand von 46 Hundertsteln auf Venier im flachen Mittelabschnitt ein. Im unteren Teil gehörte sie dann wieder zu den Schnellsten.

Nicht nur weil sie sich in der Nacht auf Sonntag etwas von den Strapazen der Vortage erholen konnte, war Gut-Behrami nicht unzufrieden. Da auch Cornelia Hütter (5.), ihre erste Verfolgerin im Kampf um die Super-G-Kristallkugel, nicht ganz vorne mitmischte und nur eine Hundertstel schneller als sie war, führt die Schweizerin die Disziplinenwertung weiter an. Bei vier ausstehenden Rennen trennen Gut-Behrami und Hütter fünf Punkte. Dahinter folgt Brignone mit 34 Punkten Rückstand.

Vor dem Super-G war Gut-Behrami fünfmal in Folge auf das Podest gefahren. Viermal hatte sie gewonnen und dabei die Führung im Gesamtweltcup von der verletzten, an ihrem Comeback arbeitenden Mikaela Shiffrin übernommen. Gut-Behramis Vorsprung auf die Amerikanerin, die erst nach den beiden Super-Gs im italienischen Val di Fassa vom kommenden Woche zurückkehren wird, beträgt nun 205 Punkte.

Von den weiteren Schweizerinnen schaffte es am Sonntag keine in die Top 15. Jasmina Suter, Michelle Gisin und Priska Nufer klassierten sich auf den Plätzen 21, 23 und 25. Unter die Abwesenden reihte sich neben Shiffrin, Sofia Goggia und Corinne Suter kurzfristig auch Jasmine Flury. Die Bündnerin hatte am Samstag in der Abfahrt einen Schlag erwischt und verspürte Schmerzen im rechten Knie. Es handle sich um eine Vorsichtsmassnahme, teilte Swiss-Ski mit.

Quelle: sda
veröffentlicht: 18. Februar 2024 11:36
aktualisiert: 18. Februar 2024 12:05