Michael Vogt Sechster mit dem Zweierbob
Der Rückstand auf Bronze hat sich am Dienstag allerdings vergrössert: Von 35 Hundertstel auf 1,08 Sekunden. Cédric Follador (mit Luca Rolli) und Timo Rohner (mit Tim Annen) waren auf den Plätzen 14 und 15 zum Schluss nur durch einen Hundertstel getrennt.
Vor vier Jahren hatte Vogt mit Sandro Michel in Peking die Bronzemedaille als Vierter nur knapp verpasst. Diesmal war das Unterfangen chancenlos. Zu stark agierten die Deutschen in Sachen Physis und Material. Sie holten, angeführt von Johannes Lochner und seinem Paradeanschieber Georg Fleischhauer, sämtliche Medaillen.
Fleischhauer, an der Leichtathletik-WM 2011 in Daegu noch als 400-m-Hürdenläufer mit einer Zeit unter 49 Sekunden in der Rangliste, sorgte jeweils für den nötigen Schub. Nach zwei zweiten Plätzen hinter Francesco Friedrich gelang Lochner erstmals ein Olympiasieg. Dies mit einem Vorsprung von 1,34 Sekunden. Das Duo war in jedem der vier Läufen am schnellsten unten.