Manzambi wechselt wie erwartet zu Aston Villa
Manzambis neuer Klub machte weder zur Vertragslaufzeit noch zur Ablösesumme Angaben. Auf seiner Website schreibt der Europa-League-Sieger der vergangenen Saison lediglich, dass es sich um einen «festen Transfer» handelt. Laut Sky überweist Aston Villa 60 Millionen Euro, die mit Bonuszahlungen auf 70 Millionen steigen könnten, an den SC Freiburg.
Damit stach Aston Villa das Angebot des Ligakonkurrenten Newcastle aus, der angeblich eine ähnlich hohe Summe mit Freiburg ausgehandelt hatte. Allerdings habe sich Manzambi mit den «Magpies» nicht auf einen Vertrag einigen können. Die Aussicht auf die Teilnahme an der Champions League mit dem von Unai Emery trainierten Vierten der letzten Premier-League-Saison soll demnach für Aston Villa gesprochen haben.
Der im Mittelfeld oder auch weiter vorne variabel einsetzbare Manzambi erzielte an der WM drei Tore und bereitete zwei vor, obwohl er zu Beginn des Turniers nur als Joker eingesetzt wurde, sich im Sechzehntelfinal gegen Algerien (2:0) verletzte und im weiteren Turnierverlauf nicht mehr eingreifen konnte. Das Interesse finanzkräftiger Grossklubs hatte er schon zuvor mit seinen Leistungen beim Europa-League-Finalisten Freiburg geweckt. Im Final unterlagen die Breisgauer Manzambis neuem Klub Aston Villa mit 0:3.
Bisheriger Schweizer Rekordtransfer war Granit Xhaka. Für den Captain der Nationalmannschaft überwies Arsenal vor zehn Jahren 45 Millionen Euro an Borussia Mönchengladbach. Dahinter folgen Dan Ndoye (für 42 Millionen Euro von Bologna zu Nottingham) und Ardon Jashari (für 36 Millionen Euro vom FC Brügge zur AC Milan).
Auch für den SC Freiburg ist Manzambi, der im Januar 2023 von Servette nach Deutschland kam, der mit Abstand teuerste Transfer der Klubhistorie. Die bisher höchste Ablösesumme hatten dem Bundesligisten Kevin Schade und Merlin Röhl beschert, die man für rund 25 Millionen Euro zu Brentford respektive Everton ziehen liess.