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Janik Riebli und Valerio Grond brachen im Finish ein

Wintersport

Janik Riebli und Valerio Grond brachen im Finish ein

23. Januar 2026, 13:58 Uhr
Valerio Grond (rechts im Bild) übergibt Janik Riebli für dessen Ablösung
© KEYSTONE/EPA/SALVATORE DI NOLFI
Janik Riebli und Valerio Grond belegen beim Heim-Weltcup in Ulrichen im Obergoms im Teamsprint den 6. Platz. Die Olympia-Hauptprobe wird in der Skating-Technik gelaufen.

Die beiden Schweizer liefen am Vormittag in der Qualifikation die beste Zeit und lagen nach zwei Dritteln der Distanz noch auf Platz 2. Am Ende brach Valerio Grond aber ein. Mit 17,8 Sekunden Rückstand liefen Riebli und Grond am Ende als Sechste ein.

Bislang hatten es Riebli und Grond im Teamsprint zweimal aufs Podest geschafft: Vor drei Jahren in Livigno (3.) und vor zehn Monaten in Lahti (2.). Riebli und Grond rechnen sich in drei Wochen an den Olympischen Spielen im Val die Fiemme Medaillenchancen aus.

Der Sieg ging an das norwegische B-Team mit Einar Hedegart und Harald Östberg Amundsen, die erstmals für Norwegen im Teamsprint ran durften und überlegen gewannen.

Schweizerinnen auf Platz 6

Ski nordisch. - Zur Eröffnung des Langlauf-Wochenendes im Obergoms belegten die Schweizerinnen Nadja Kälin/Alina Meier mit 9,5 Sekunden Rückstand im Teamsprint (6 Runden à 1,5 km) auf Sieger Deutschland den 6. Platz. Mehr zu reden gaben aber jene Schweizerinnen, die nicht starteten.

Nadine Fähndrich und Anja Weber, die an den Winterspielen im Val die Fiemme im Teamsprint um die Medaillen mitlaufen wollen, verzichteten auf den Start am Heimrennen. Sie schonten sich für den Einzelsprint vom Samstag. Die Schweiz nützte bloss einen ihrer zwei Startplätze am Heimrennen.

Nadja Kälin hinterliess im Rennen den etwas stärkeren Eindruck als Alina Meier. Bei Halbzeit, bei der zweiten Übergabe von Kälin an Meier, belegten die beiden Schweizerinnen sogar den zweiten Zwischenrang.

Auch Natalie Maag Sechste

Schlitteln. - Die Rodlerin Natalie Maag belegte beim Weltcup im deutschen Oberhof im Einer Platz 6. Die Zürcher Oberländerin büsste nach zwei Läufen 0,251 Sekunden auf die Siegerin Merle Fräbel aus Deutschland an. Der Schweizerin, die Oberhof als ihre Heimbahn bezeichnet, gelang die bislang zweitbeste Weltcup-Klassierung in diesem Winter.

Alpin-Snowboarder klar geschlagen

Snowboard. - Die Schweizer Alpin-Snowboarder enttäuschten an der zweitletzten Weltcup-Station vor den Olympischen Winterspielen in Italien. Beim Parallel-Riesenslalom auf der Simonhöhe in Österreich erreichten einzig Julie Zogg und Flurina Bätschi die K.-o.-Runden, scheiterten dort jedoch bei erster Gelegenheit in den Achtelfinals.

Die Entscheidung bei den Männern ging gänzlich ohne Schweizer Beteiligung über die Bühne. Gian Casanova, der vor Wochenfrist in Bansko als Dritter für den erst zweiten Schweizer Podestplatz der Saison gesorgt hatte, schied ebenso in der Qualifikation aus wie der zweifache WM-Medaillengewinner Dario Caviezel.

Quelle: sda
veröffentlicht: 23. Januar 2026 13:58
aktualisiert: 23. Januar 2026 13:58