FIFA
Italien entzieht Infantino die Unterstützung
Gianni Infantino hat einen weiteren Unterstützer verloren
© KEYSTONE/AP/Martin Meissner
Im wachsenden Widerstand gegen den massiv unter Druck geratenen FIFA-Chef Gianni Infantino zieht auch Italiens Fussballverband FIGC seine Unterstützung für eine Wiederwahl des Schweizers zurück.
Der Verband werde bei der nächsten Wahl im März 2027 nicht mehr für Infantino stimmen, hiess es in einer Mitteilung. Hintergrund sind seine umstrittenen Investorenpläne.
Italiens Verbandspräsident Giovanni Malago sagte: «Wir werden weiterhin an der Seite der UEFA und der anderen europäischen Verbände daran arbeiten, eine Vorstellung von Fussball zu fördern, die auf Leistung, Solidarität, Nachhaltigkeit und der zentralen Bedeutung der Fans beruht.» FIGC vertrete einen Fussball, der wächst, sich weiterentwickelt und seine grundlegenden Prinzipien verteidigt.