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Filipina schlägt Vorjahressiegerin Iga Swiatek

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Filipina schlägt Vorjahressiegerin Iga Swiatek

4. Juli 2026, 16:06 Uhr
Alexandra Eala, 21-jährige Filipina, konnte nach dem Sieg über Titelhalterin Iga Swiatek ihre Leistung und ihr Glück kaum fassen
© KEYSTONE/AP/Maja Smiejkowska

Vorjahressiegerin Iga Swiatek (WTA 3) und die Weltnummer 2 Jelena Rybakina, auch sie ehemalige Wimbledonsiegerin, scheiden am Samstag in der 3. Runde aus.

Vor zwölf Monaten gewann Iga Swiatek als erste Polin einen Wimbledontitel. Und sie war die erste seit Monica Seles 1992, die ihre ersten sechs Grand-Slam-Finals alle gewann. Und sie war damals auch die einzige aktive weibliche Spielerin, die Grand-Slam-Titel auf allen drei Belägen (Hartplatz, Sand, Rasen) geholt hatte. Aber am Samstag unterlag Swiatek mit 6:7 (9:11), 2:6 einer Gegnerin, die ebenfalls ein Flair für Premieren hat.

«Für mich bedeutet das alles»

Alexandra Eala ist die erste Filipina, die im Tennis für Furore sorgt. Sie ist in Wimbledon erstmals an einem grossen Turnier gesetzt, erreichte erstmals an einem Major-Turnier die 3. Runde und traf erstmals an einem Turnier dieser Grössenordnung auf eine Top-10-Spielerin. Eala liess sich von der Affiche aber nicht aus der Ruhe bringen. Im ersten Satz, der fast anderthalb Stunden lang dauerte, setzte sie sich nach einem Break-Rückstand und zwei abgewehrten Satzbällen durch.

Alexandra Eala fühlt sich auf Rasen pudelwohl. Sie gewann in diesem Sommer schon elf Partien auf Rasen und besiegte auch schon Jelena Rybakina.

Eala freute sich riesig über ihren bislang grössten Erfolg. «Ich stehe erstmals in der zweiten Woche eines Grand-Slam-Turniers. Für mich ist das überwältigend. Für andere Spielerinnen wie Iga, die schon so viel gewonnen haben, mag ein Achtelfinalvorstoss keine grosse Sache sein. Aber für mich, die auf den Philippinen aufgewachsen ist, die einzig mit dem Bruder und dem Grossvater und mit billigem Material trainieren konnte, für mich bedeutet das alles.»

Drittrunden-Aus für Rybakina

Jelena Rybakina unterlag der der Belgierin Elise Mertens 6:7 (4:7), 1:6. Nach der Niederlage gegen die Nummer 27 im Ranking muss sie ihre Hoffnungen auf die Spitze der WTA-Rangliste vorerst aufgeben. Die 27-jährige Kasachin, die 2022 in Wimbledon den Titel holte, im vergangenen Jahr jedoch in derselben Runde ausschied, hätte bei einem guten Abschneiden auf dem Londoner Rasen zum ersten Mal die Spitze des WTA-Rankings übernehmen und die Belarussin Aryna Sabalenka verdrängen können, die seit Herbst 2024 die Nummer 1 der Welt ist.

Quelle: sda
veröffentlicht: 4. Juli 2026 16:06
aktualisiert: 4. Juli 2026 16:06