Tod von Franz Beckenbauer

«Eine Inspiration für mehr als eine Generation»

8. Januar 2024, 21:19 Uhr
Franz Beckenbauer und Sepp Blatter bei einem ihrer vielen Treffen in den letzten Jahrzehnten
© KEYSTONE/ANTHONY ANEX
Bewunderer und ehemalige Weggefährten würdigten den verstorbenen Franz Beckenbauer.

Uli Hoeness (Bayern-Ehrenpräsident): «Franz Beckenbauer ist die grösste Persönlichkeit, die der FC Bayern jemals hatte. Als Spieler, Trainer, Präsident, Mensch: unvergesslich. Niemand wird ihn jemals erreichen. Die Menschen können sagen, sie haben Fussball gesehen zu Zeiten von Franz Beckenbauer. Er war mir ein Freund, ein einzigartiger Weggefährte - und ein Geschenk an uns alle. Lieber Franz, Ruhe in Frieden!»

Karl-Heinz Rummenigge (Ex-Bayern-Vorstandschef): «Franz Beckenbauer hat die Geschichte des deutschen Fussballs neu geschrieben und nachhaltig geprägt. Er war mein Captain beim FC Bayern, mein Trainer bei der Nationalmannschaft, unser Präsident bei Bayern und in all diesen Rollen nicht nur erfolgreich, sondern einzigartig. Als Persönlichkeit beeindruckte er mit seinem grossen Respekt vor allen Menschen - denn vor Franz waren alle gleich. Der deutsche Fussball verliert die grösste Persönlichkeit in seiner Geschichte. Wir werden ihn mehr als schmerzlich vermissen. Danke für alles, lieber Franz!»

Gianni Infantino (FIFA-Präsident), via X: «Franz Beckenbauer war eine Legende des deutschen Fussballs und des Weltfussballs. Seine Leistungen und Erfolge werden unvergessen bleiben, und bei aller Popularität ist ‹Der Kaiser› stets bescheiden und bodenständig geblieben.»

Rudi Völler (DFB-Direktor der deutschen Nationalmannschaft): «Der ‹Kaiser› war eine Inspiration für mehr als eine Generation, er wird für immer die Lichtgestalt des deutschen Fussballs bleiben. Mit Franz Beckenbauer verliert der deutsche Fussball seine grösste Persönlichkeit, ich verliere einen guten Freund.»

Sepp Blatter (ehemaliger FIFA-Präsident), via X: «Der Fussball verliert einen seiner herausragenden Spieler und eine seiner prägendsten Persönlichkeiten. Lieber Franz ich verneige mich vor Dir und Deinem Lebenswerk.»

Olaf Scholz (Deutscher Bundeskanzler): «Weltmeister als Spieler und Trainer: Franz Beckenbauer war einer der grössten Fussballer in Deutschland und für viele ‹der Kaiser› - auch, weil er über Generationen für den deutschen Fussball begeistert hat.»

Bernd Neuendorf (Deutscher Fussballverband-Präsident): «Der Tod Franz Beckenbauers ist eine echte Zäsur. Mit Hochachtung und grosser Dankbarkeit blicken wir auf sein Lebenswerk. Mit ihm verlieren wir einen einzigartigen Fussballer und einen liebenswerten Menschen. Der Kaiser war einer der besten Spieler, den unser Sport je gesehen hat. Mit seiner Leichtigkeit, seiner Eleganz und seiner Übersicht hat er auf dem Spielfeld Massstäbe gesetzt.»

Julian Nagelsmann (Deutscher Bundestrainer): «Für mich war Franz Beckenbauer der beste Fussballer der deutschen Geschichte. Seine Interpretation der Rolle des Liberos hat das Spiel verändert, diese Rolle und seine Freundschaft mit dem Ball haben ihn zum freien Mann werden lassen. Franz Beckenbauer konnte über den Rasen schweben, als Fussballer und später auch als Trainer war er erhaben, er stand über den Dingen.»

Thomas Müller (Stürmer Bayern München): «Einer der grossartigsten Fussballer der Vereinsgeschichte des FC Bayern hat uns leider verlassen. Ruhe in Frieden, Kaiser Franz. Wir werden nie vergessen, was du für den Fussball in Deutschland geleistet hast.»

Aleksander Ceferin (UEFA-Präsident): «Die Fussballwelt betrauert den Verlust des legendären Kaisers. Seine unvergleichliche Vielseitigkeit, seine eleganten Übergänge zwischen Verteidigung und Mittelfeld, seine tadellose Ballkontrolle und sein visionärer Stil haben die Art und Weise, wie Fussball gespielt wurde, in seiner Ära neu geprägt.»

Gary Lineker (englischer Ex-Nationalspieler), via X: «Es tut mir sehr leid zu hören, dass Franz Beckenbauer gestorben ist. Er war einer der ganz Grossen unseres Sports. Der Kaiser war der schönste aller Fussballer, der mit Anmut und Charme alles gewonnen hat. Ruhe in Frieden.»

Quelle: sda
veröffentlicht: 8. Januar 2024 19:50
aktualisiert: 8. Januar 2024 21:19