News
Sport

Ein Spiel über (zusätzliche) 3,2 Millionen Franken

Nationalteam

Ein Spiel über (zusätzliche) 3,2 Millionen Franken

6. Juli 2026, 17:24 Uhr
Nati-Direktor Pierluigi Tami freut sich: «Ab jetzt verdienen wir Geld»
© KEYSTONE/PETER KLAUNZER
Die Schweizer Nati spielt am Dienstag gegen Kolumbien gleich in doppelter Hinsicht um viel. Neben dem Viertelfinal-Ticket wird der Sieger seine WM-Kasse um weitere 3,2 Millionen Franken aufbessern.

Nur schon für die WM-Teilnahme hatte der Schweizerische Fussballverband bereits 8,4 Millionen Franken auf sicher. Mit der Qualifikation für die K.o.-Phase (plus 1,6 Millionen) und die Achtelfinals (3,2 Millionen) kamen weitere 4,8 Millionen Franken hinzu. Im Falle eines Ausscheidens gegen Kolumbien würde der SFV also mit einer von der FIFA ausgezahlten Prämie von 13,2 Millionen Franken nach Hause zurückkehren.

«Ab jetzt verdienen wir Geld»

Dies würde es dem Verband ermöglichen, in jedem Fall einen Gewinn zu erwirtschaften, was bei einem vorzeitigen Ausscheiden nicht der Fall gewesen wäre. «Ab jetzt verdienen wir Geld», freute sich der Nati-Direktor Pierluigi Tami am Samstag auf einer Pressekonferenz.

Die Aussage des Tessiners lässt auf sehr hohe Kosten für die Teilnahme an dieser Weltmeisterschaft schliessen - bedingt durch Hotels, die zahlreichen Reisen und eine enorme Menge an zu transportierendem Material (mehr als siebeneinhalb Tonnen). Wenn die Schweiz erst ab dem Achtelfinal einen Gewinn erwirtschaftet, bedeutet das, dass sie rund zehn Millionen Franken ausgegeben hat, um dorthin zu gelangen.

Steuern in Kalifornien?

Jede weitere Runde im Turnier kann diese Kriegskasse weiter füllen. Ein Teil dieses Geldsegens wird in Form von Prämien an die Spieler weitergegeben, deren Höhe jedoch unbekannt ist.

Der SFV weiss allerdings noch nicht genau, welchen Betrag er am Ende tatsächlich erhalten wird. Es könnte nämlich sein, dass der Verband aufgrund seines verlängerten Aufenthalts in den USA eine erhebliche Summe an Steuern zahlen muss. Die Tatsache, dass die Nati fast einen Monat in Kalifornien verbracht hat - dem Bundesstaat mit den höchsten Steuersätzen des Landes -, könnte sie teuer zu stehen kommen.

Quelle: sda
veröffentlicht: 6. Juli 2026 17:24
aktualisiert: 6. Juli 2026 17:24