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Die schwierige Anreise vor der schwierigen Aufgabe

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Die schwierige Anreise vor der schwierigen Aufgabe

28. September 2026, 20:22 Uhr
Co-Trainer Davide Callà übernahm die Aufgaben von Murat Yakin an der Pressekonferenz vor dem Abschlusstraining
© KEYSTONE/EPA/PETER KLAUNZER
Am Dienstagabend gastiert die Schweizer Nationalmannschaft im Hampden Park in Glasgow. Eine beschwerliche Anreise schlägt bei Trainer Murat Yakin aufs Gehör.

Mit 90 Minuten Verspätung begann sie dann doch noch, die Pressekonferenz im Bauch des Hampden Park. Grund für die Verzögerung war ein Zwischenhalt, den das Flugzeug der Swiss mit der Nati an Bord auf dem Weg von Skopje nach Glasgow in Zürich einlegen musste.

Wie der Verband verlauten liess, hätten Unstimmigkeiten bei der Gewichtsberechnung durch die Airline dazu geführt, dass das Flugzeug nicht mit ausreichend Treibstoff für einen Direktflug hätte starten können und stattdessen zum Auftanken zwischenlanden musste. Mit rund drei Stunden Verspätung landete die Nationalmannschaft schliesslich doch noch in Glasgow.

Eine Landung zu viel für Yakin

Als wäre die Verspätung für Spieler und Staff nicht schon ärgerlich genug, setzte die zusätzliche Landung dem Nationaltrainer arg zu. So sehr, dass er sich nicht imstande fühlte, an der Pressekonferenz teilzunehmen. «Murats altbekannte Schwierigkeiten mit dem Gehör sind wieder aufgetreten», sagte Pressesprecher Adrian Arnold. Demnach habe der Nationaltrainer Probleme mit dem Druckausgleich in der Landephase bekundet. «Er hat Einschränkungen des Gehörs und einen Widerhall beim Sprechen», so Arnold. «Wir hoffen, dass er sich schnell davon erholt.»

Statt Yakin blickte also Co-Trainer Davide Callà auf das Spiel vom Dienstag. «Nach ihrem Trainerwechsel haben wir uns intensiv mit den Schotten befasst. Sie sind robust und treten mit viel Leidenschaft an, haben aber auch gute Spieler, vor allem im Zentrum.» Nominell sei Schottland der wohl stärkste Gegner in der Gruppe.

Die schwierige Aufgabe im Hampden Park

Das Gastspiel vor den heissblütigen schottischen Fans dürfte entsprechend die schwierigste Aufgabe in der laufenden Kampagne werden. «Die Stimmung wird toll sein», sagte Innenverteidiger Nico Elvedi, der die Atmosphäre in britischen Stadien seit diesem Sommer und dem Wechsel zu Leeds United jedes Wochenende aufsaugen kann und sich seit dem Rücktritt von Fabian Schär als unumstrittene Stammkraft etablieren konnte. Gegen Schottland erwartet er ein komplett anderes Spiel als gegen Nordmazedonien. «Es wird nicht einfach, aber wir sind bereit.»

Eine Verspätung wie jene des Fliegers mag es am Dienstag auch nicht leiden. Die Schweizer streben schliesslich den direkten Wiederaufstieg in die Liga A an und haben keinen Umweg über die Playoffs eingeplant.

Die möglichen Aufstellungen

Schottland - Schweiz

Dienstag, 20.45 Uhr. - Glasgow. - SR Minakovic (SRB).

Schottland: Gunn; Hendry, McKenna, Welsh; Hickey, Gilmour, McGinn, Ferguson, Robertson; Ure, McBurnie.

Schweiz: Kobel; Athekame, Elvedi, Akanji, Rodriguez; Jashari, Freuler; Rieder, Manzambi, Ndoye; Amdouni.

Quelle: sda
veröffentlicht: 28. September 2026 20:22
aktualisiert: 28. September 2026 20:22