Die Schweiz auswärts gegen Malta klar favorisiert
«Wichtig für uns ist es, die sechs Spiele zu gewinnen»: Der neue Trainer gab die Marschrichtung vor dem Auftakt in die WM-Kampagne vor. Seine Spielerinnen liessen - zumindest resultatmässig - Taten folgen. Nach dem mühelosen 2:0 zum Auftakt in Lausanne gegen Nordirland wartet mit Malta die nächste Pflichtaufgabe.
Die Frauen von der Mittelmeerinsel werden in der Weltrangliste auf Position 88 geführt und haben am Dienstag gegen die Türkei 0:3 verloren. Mehr Gegenwehr als von Nordirland, davon darf man ausgehen, wird es in Ta'Qali am Samstag also nicht geben. Auch wenn Navarro sagt, das Resultat stehe im Vordergrund, geht es vor allem darum, die Automatismen abzustimmen und die neue Philosophie mit einer offensiven Ausrichtung und viel Ballbesitz zu verinnerlichen.
Zweimal traf die Schweiz bisher in Ernstkämpfen auf Malta, zweimal resultierten deutliche Siege. Im Rahmen der Qualifikation zur WM 2015 setzten sich die Schweizerinnen vor Heimpublikum gleich mit 11:0 durch, auswärts siegten sie 5:0. Am Ende der Kampagne stand die erstmalige Qualifikation für ein grosses Turnier. Wenn das kein gutes Omen ist...