Bayern München siegt souverän, Dortmund mühevoll
Doppeltorschütze Serge Gnabry, Michael Olise und Harry Kane sorgten zwischen der 43. und 67. Minute für den ungefährdeten Heimsieg. Für Kane war es der 31. Treffer in der laufenden Bundesliga-Saison - das sind gleich viele wie Union Berlin. Zehn Tore fehlen dem Engländer noch auf den Rekord von Robert Lewandowski von 2020/21, als dieser für Bayern München 41 Mal erfolgreich war.
Der erste Verfolger Dortmund sicherte sich die drei Punkte mit dem 3:2-Heimsieg gegen Hamburg erst in den letzten gut 15 Minuten. Die von Miro Muheim als Captain angeführten Hamburger gingen in der ersten Halbzeit unter anderem dank des ersten Bundesliga-Treffers des ehemaligen Baslers Philip Otele mit 2:0 in Führung. In der Schlussphase trafen für den BVB Ramy Bensebaini (73. und 84.) und Serhou Guirassy (78.). Bensebaini war zweimal vom Penaltypunkt erfolgreich, beim zweiten Mal nach einem Handspiel von Muheim. In der ersten Halbzeit hatte Dortmund durch Felix Nmecha einen Elfmeter verschossen.
Während das Meisterrennen entschieden scheint, bleibt der Kampf um die Plätze in der nächsten Champions League spannend. Leipzig, Stuttgart und Hoffenheim belegen mit jeweils 50 Punkten die Ränge 3 bis 5. Das sechstplatzierte Leverkusen hätte bis auf zwei Zähler an das Trio heranrücken können, leistete sich aber beim Schlusslicht Heidenheim trotz zweier Tore von Patrik Schick ärgerliche Punktverluste. Beim 3:3 verspielte der Meister 2024 einen 2:0-Pausenvorsprung und ein 3:2.
Im Abstiegsrennen ist neben Heidenheim der VfL Wolfsburg in der schlechtesten Position. In seinem zweiten Match nach der Rückkehr zu Wolfsburg sah Trainer Dieter Hecking eine 0:1-Heimniederlage gegen Bremen. Justin Njinmah traf in der 68. Minute für das Team mit dem Lausanner Cameron Puertas. Wolfsburg, das seit 1997 ununterbrochen in der 1. Bundesliga spielt, hat in den letzten zehn Spielen nur drei Punkte geholt.