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Am Ende bleibt nur Paris übrig

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Am Ende bleibt nur Paris übrig

11. Juli 2024, 05:01 Uhr
Es ist fix: IOC-Präsident Thomas Bach beim Kongress 2017 mit der Vergabe der Spiele nach Paris und Los Angeles
© KEYSTONE/EPA EFE/ERNESTO ARIAS
Paris richtet diesen Sommer zum dritten Mal Olympische Spiele aus. Die Wahl war logisch - und am Ende ohne Alternative.

Nach einer Reihe von oft kritisierten, mit Korruption und gigantischen Kosten verbundenen Spielen bekundete das Internationale Olympische Komitee (IOC) immer mehr Mühe, Kandidaten für die Ausrichtung ihres Prestigeanlasses zu finden. Fünf Städte hatten sich zunächst ernsthaft um die Ausrichtung der Sommerspiele von 2024 bemüht: Paris, Los Angeles, Budapest, Hamburg und Rom.

In Hamburg lehnte die Bevölkerung die Bewerbung im November 2015 in einem Referendum ab. In Rom stoppte die neu gewählte Bürgermeisterin der Fünf-Sterne-Bewegung das Vorhaben im September 2016. In Budapest verlangten mehr als 265'000 Bewohner eine Volksbefragung, worauf die Organisatoren ihre Kandidatur im Februar 2017 zurückzogen. Es blieben Paris und Los Angeles übrig, worauf das IOC beschloss, erstmals die Spiele 2024 und 2028 gemeinsam zu vergeben.

Los Angeles wurde überzeugt, stattdessen für 2028 zu kandidieren, worauf am 13. September 2017 an der IOC-Session in Lima beide Kandidaturen ohne Gegenkandidaten gewählt wurden. Sowohl Paris (nach 1900 und 1924) als auch Los Angeles (1932 und 1984) werden als dritte Stadt nach London (1908, 1948, 2012) zum dritten Mal Olympische Sommerspiele ausrichten.

Quelle: sda
veröffentlicht: 11. Juli 2024 05:01
aktualisiert: 11. Juli 2024 05:01