Zuger Kantonalbank hält Konzerngewinn trotz tieferer Zinsen
Der Geschäftserfolg der Zuger Kantonalbank blieb mit 82,3 Millionen Franken praktisch auf Vorjahresniveau (-0,2 Prozent), wie es im Communiqué hiess.
Belastet wurde das Ergebnis der Bank durch das tiefere Zinsniveau. Der Netto-Erfolg aus dem Zinsengeschäft sank um 2,8 Prozent auf 104,9 Millionen Franken.
Dafür entwickelte sich das Anlage- und Vermögensverwaltungsgeschäft erfreulich: Der Erfolg aus dem Kommissions- und Dienstleistungsgeschäft nahm um 8,3 Prozent auf 50 Millionen Franken zu.
Die Kundenvermögen stiegen um 1,5 Milliarden auf 30,8 Milliarden Franken. Der Netto-Neugeldzufluss belief sich auf 612,5 Millionen Franken und lag damit deutlich über dem Vorjahreswert.
Die Kundengelder nahmen laut Mitteilung auf 13,5 Milliarden Franken zu (+3,5 Prozent), während die Kundenausleihungen leicht auf 15,2 Milliarden Franken zurückgingen (-1,0 Prozent).
Für das zweite Halbjahr erwartet die Zuger Kantonalbank weiterhin ein «anspruchsvolles Zinsumfeld». Dank des wachsenden Kommissions- und Dienstleistungsgeschäfts rechnet sie jedoch mit «weiterem Wachstum». Für das gesamte Geschäftsjahr 2026 geht die Bank wegen tieferer Zinsen und «vorjähriger Sondereffekte» dennoch von einem niedrigeren Ergebnis als 2025 aus.