Zürich mit weltweit höchstem Risiko für Immobilienblase
Damit hat sich die Limmatstadt vom dritten Platz im Vorjahr nun auf den Spitzenplatz und damit vor Tokio und Miami geschoben. Dahinter folgen Dubai und Seoul. Dann folgt mit Genf schon die zweite Schweizer Stadt.
Tiefe Finanzierungskosten verstärken die Ungleichgewichte in Zürich und Genf, so die Experten. Zudem steige allgemein der Druck auf die Erschwinglichkeit und sorge so für eine wachsende Kluft zwischen Premium-Lagen und den breiteren Wohnungsmärkten.
Preisanstiege unterschiedlich
In Zürich sorgte zudem die hohe Standortattraktivität sowie der Zuzug internationaler Fachkräfte für den stärksten Anstieg der Wohnungspreise. Weltweit stagnierten indes im Durchschnitt die Kaufpreise weitgehend.
Dahinter zeigt sich aber ein heterogenes Bild mit teils erheblichen Unterschieden. «Erhöhte und teilweise wieder steigende Finanzierungskosten begrenzen das Potenzial für Preisanstiege zumindest kurzfristig», erklärt UBS-Ökonom Matthias Holzhey.
Die jährlichen Nutzungskosten einer neu-erworbenen 60-Quadratmeter-Wohnung inklusive Hypozinsen und Unterhalt beliefen sich in den meisten Städten mittlerweile auf mehr als 40 Prozent des Bruttoeinkommens einer hochqualifizierten Fachkraft. Zudem lägen diese Kosten teils deutlich über vergleichbaren Mietkosten.