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Verteidiger des Grundstücksverkäufers verlangt Freispruch

Prozess

Verteidiger des Grundstücksverkäufers verlangt Freispruch

19. März 2026, 10:42 Uhr
Vor dem Strafgericht Zug haben im Prozess um einen strittigen Grundstückhandel die Verteidiger das Wort. (Archivaufnahme)
© KEYSTONE/URS FLUEELER
Im Prozess um einen Grundstückhandel in Oberägeri vor dem Zuger Strafgericht hat der Verteidiger des Verkäufers einen Freispruch verlangt. Sein Mandant habe die Seeliegenschaften nicht zu billig verkauft.

Der Beschuldigte veräusserte die Grundstücke, die einer Familienholding gehörten, 2017 gegen den Willen seiner Schwester für 16 Millionen Franken. Die Staatsanwaltschaft wirft ihm ungetreue Geschäftsbesorgung vor, weil der Preis mindestens 3 Millionen Franken zu tief gewesen sei.

Der Verteidiger erklärte am Donnerstag, dass die Liquidität der Holding schlecht war. Die Zeit, auf einen idealen Käufer zu warten, habe gefehlt. Zudem seien die Häuser in einem schlechten Zustand gewesen.

Die Privatklägerschaft warf dem Beschuldigten vor, ohne Not und aus Habgier die Grundstücke widerrechtlich verkauft zu haben. Er habe die Familienholding «platt machen» wollen, sagte ihr Anwalt am Mittwoch. Der Verteidiger wies diese Darstellung als Verschwörungstheorie zurück.

Quelle: sda
veröffentlicht: 19. März 2026 10:42
aktualisiert: 19. März 2026 10:42