Unternehmer wegen Transporten in Kiesgrube Mitholz vor Gericht
Dem Beschuldigten wird vorgeworfen, er habe von zwei Zürcher Baustoff-Unternehmen Inertstoffe und Pressschlamm angenommen. Die Materialien waren mutmasslich teilweise belastet. Den Firmen soll der Transportunternehmer die teureren Kosten für die legale Entsorgung verrechnet haben.
Doch anstatt die Stoffe korrekt zu entsorgen, soll der Beschuldigte seine Chauffeure angewiesen haben, die Ladung als sauber umzudeklarieren und nach Mitholz in den Steinbruch zu karren, was billiger kam. Für den Beschuldigten gilt die Unschuldsvermutung.
Der Prozess ist ein Nebenschauplatz der sogenannten «Causa Blausee». Die Besitzer des Ausflugsziels mit Fischzucht führen seit Jahren einen weitverzweigten Rechtsstreit. Sie vermuten, dass Giftstoffe aus der Umgebung zu mehreren Fischsterben geführt haben.