Swisscom mit mehr Gewinn im ersten Halbjahr
Von Januar bis Ende Juni erzielte das Unternehmen einen Umsatz von 7,22 Milliarden Franken, wie die Swisscom am Donnerstag in einem Communiqué bekannt gab. Das ist ein Minus von 3,0 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum.
Dabei drückte die Euro-Schwäche die Einnahmen aus dem Italien-Geschäft in den Swisscom-Büchern. Zu konstanten Wechselkursen wäre der Umsatz lediglich um 2,0 Prozent gesunken.
Mehr Betriebsgewinn
Dagegen hat die Swisscom die Profitabilität gesteigert: Der Betriebsgewinn vor Abschreibungen und Amortisationen nach Abzug der Leasingkosten (EBITDAaL) wuchs auf 2,56 Milliarden Franken. Das ist ein Plus von 3,3 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Ohne die Euro-Schwäche wäre der Betriebsgewinn gar um 3,7 Prozent geklettert.
Unter dem Strich konnte der Konzern den Reingewinn um 6,9 Prozent auf 668 Millionen Franken steigern. Der Anstieg sei unter anderem Kosteneinsparungen in der Schweiz und den Synergien aus der Zusammenlegung der Mailänder Gesellschaften Fastweb und Vodafone Italia zu verdanken, hiess es.
Damit hat die Swisscom die Erwartungen der Finanzgemeinde leicht übertroffen. Analysten hatten mit weniger Umsatz, Betriebs- und Reingewinn gerechnet.
Die Integration der für 8 Milliarden Euro gekauften Vodafone Italia verlaufe weiterhin nach Plan, erklärte die Swisscom weiter. Im ersten Halbjahr beliefen sich die Synergien auf 166 Millionen Euro. Fastweb + Vodafone ist somit auf Kurs, das Synergieziel von über 300 Millionen Euro im Gesamtjahr 2026 zu erreichen.
Jahresziele bestätigt
An den Zielen für das laufende Geschäftsjahr 2026 hält die Swisscom fest: Der «blaue Riese» peilt einen Umsatz von 14,7 bis 14,9 Milliarden Franken an. Beim operativen Gewinn will die Swisscom 5,0 bis 5,1 Milliarden Franken erreichen. Geplant sind ausserdem Investitionen von 3,0 bis 3,1 Milliarden Franken.
Wenn diese Ziele erreicht werden, soll die Dividende um 1 Franken auf 27 Franken pro Aktie erhöht werden.