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Studie zeigt starken Anstieg von Betrugsdelikten seit 2022

Kriminalität

Studie zeigt starken Anstieg von Betrugsdelikten seit 2022

15. Oktober 2026, 01:00 Uhr
Eine Umfrage zeigt, dass mehr Menschen in der Schweiz Straftaten erleben. Gleichzeitig steigt die Zahl der Befragten, die mehr Polizeipräsenz fordern. (Symbolbild)
© KEYSTONE/ANDREAS BECKER
Die Kriminalität in der Schweiz hat seit 2022 zugenommen. Sehr stark stiegen die Betrugsdelikte an, wie der «Crime Survey 2025» der Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften (ZHAW) und der Universität St. Gallen zeigt.

Innerhalb eines Jahres waren 15,9 Prozent der Befragten von Betrug betroffen – 2022 lag dieser Wert noch bei 8,4 Prozent, wie die ZHAW am Donnerstag mitteilte. Auch Eigentumsdelikte nahmen zu, während sich bei sexuellen Gewaltdelikten kein Anstieg zeigte.

Die Anzeigeraten sind im Vergleich zur letzten Erhebung nahezu unverändert geblieben. Der Anstieg der registrierten Straftaten ist laut den Studienautoren darum auf eine reale Kriminalitätszunahme zurückzuführen.

Parallel dazu hat sich das Sicherheitsgefühl der Bevölkerung verschlechtert: 37,9 Prozent der Befragten kritisierten etwa eine zu geringe Polizeipräsenz, 2022 waren es 28,9 Prozent gewesen.

Für den «Crime Survey 2025» wurden schweizweit 13'499 Personen zwischen 16 und 80 Jahren befragt.

Quelle: sda
veröffentlicht: 15. Oktober 2026 01:00
aktualisiert: 15. Oktober 2026 01:00