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Stadt Freiburg muss Hauptteil für Sanierung einer Deponie zahlen

Bundesgericht

Stadt Freiburg muss Hauptteil für Sanierung einer Deponie zahlen

7. Januar 2026, 12:00 Uhr
Die Deponie La Pila im Kanton Freiburg muss saniert werden, weil krebserregende Stoffe abfliessen. (Archivbild)
© KEYSTONE/ANTHONY ANEX
Die Stadt Freiburg muss mit 45 Prozent den grössten Anteil für die Sanierung der Abfalldeponie La Pila zahlen. Auf die Nachfolgerin der früheren Betreiberfirma entfallen 25 Prozent. Dies hat das Bundesgericht bestätigt.

Der Kanton Freiburg wird die restlichen 30 Prozent berappen. Darin enthalten ist ein Anteil von 5 Prozent, der auf unbekannte Verursacher entfällt. Diesen Schlüssel hatte die Direktion für Raumentwicklung, Infrastruktur, Mobilität und Umwelt (Rimu) des Kantons Freiburg bestimmt. Er betrifft die bisherigen Kosten von rund 14 Millionen Franken.

Das Bundesgericht hat die Beschwerden der Stadt und der Nachfolgerfirma in einem am Mittwoch veröffentlichten Urteil abgewiesen. Der Kanton habe die Kostenschlüssel auf Basis einer eingehenden Analyse getroffen.

Die Sanierung ist wegen der in der Deponie festgestellten Polychlorierten Biphenylen notwendig. Es handelt sich um giftige und krebsauslösende organische Chlorverbindungen. Die Gesamtkosten der Sanierung betragen rund 150 Millionen Franken.

Quelle: sda
veröffentlicht: 7. Januar 2026 12:00
aktualisiert: 7. Januar 2026 12:00