St. Gallen schlägt Zürich und rückt Thun etwas näher
Stürmer Alessandro Vogt schoss St. Gallen in der 75. Minute zum Sieg über Zürich. Der U21-Internationale erwischte Zürichs Torhüter Silas Huber mit seinem Abschluss zwischen den Beinen.
Was bedeutet das Aufholen des FC St. Gallen für die Meisterschaft? Der FC Thun, der am Ostersamstag in Lugano 0:1 verlor, kann mit Heimsiegen gegen den FC Basel (nächsten Samstag) und Lugano (am 25. April) nur Meister werden, wenn St. Gallen in der Auswärtspartie in Luzern (am nächsten Sonntag) Punkte abgibt. Wenn Thun beide Heimspiele gewinnt, kann der Aufsteiger in der 34. Runde dennoch Meister werden - nämlich auf dem Sofa, sollte St. Gallen am 26. April bei den Young Boys nicht gewinnen.
Ganz hinten blieb alles unverändert. Weil die Grasshoppers gegen Sion (0:4) zum sechsten Mal in Folge verloren - und zum dritten Mal hintereinander sogar hoch verloren (1:5, 0:5, 0:4) - bleiben sie fünf Zähler vor Winterthur auf Platz 11. Der FC Zürich (10.) liegt weiter zehn Punkte vor dem Barrage-Platz. Die Grasshoppers und Winterthur spielen noch zweimal gegeneinander.
Im ziemlich bedeutungslosen Spiel zwischen Servette und Luzern setzten sich die Genfer mit 3:0 durch. Schon am Ostersamstag gab es im spektakulären Klassiker zwischen Basel und den Young Boys ein 3:3. Lausanne besiegte Winterthur mit 2:1.
Resultate und Tabelle:
Super League. Resultate der 32. Runde. Am Montag: Grasshoppers - Sion 0:4 (0:1). St. Gallen - Zürich 2:1 (1:1). Servette - Luzern 3:0 (1:0). - Am Samstag: Lugano - Thun 1:0 (0:0). Lausanne-Sport - Winterthur 2:1 (1:1). Basel - Young Boys 3:3 (2:1).
Rangliste: 1. Thun* 32/71 (72:36). 2. St. Gallen* 32/59 (62:38). 3. Lugano* 32/54 (49:38). 4. Basel* 32/53 (50:42). 5. Sion* 32/49 (48:35). 6. Young Boys* 32/47 (64:59). 7. Luzern+ 32/39 (62:59). 8. Servette+ 32/39 (56:56). 9. Lausanne-Sport+ 32/39 (47:54). 10. Zürich+ 32/34 (45:62). 11. Grasshoppers+ 32/24 (38:65). 12. Winterthur+ 32/19 (35:84).
*Championship Group
+ Relegation Group