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SCL Tigers weiter im Hoch

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SCL Tigers weiter im Hoch

9. Oktober 2026, 22:50 Uhr
Nicht zu bezwingen: SCL-Tigers-Goalie Luca Boltshauser kam gegen die Rapperswil-Jona Lakers zu seinem ersten Shutout der Saison
© KEYSTONE/MARCEL BIERI
Tiger und Löwen im Hoch, ein Verlängerungsspezialist namens Dean Kukan und eine überwundene Negativserie von Kloten. Die Fakten vier Spiele vom Freitag.

Kloten mit kräftigem Lebenszeichen

Kloten zeigte beim 4:1-Sieg in Davos Moral, nachdem es bereits nach 161 Sekunden in Rückstand geraten war. Der Ausgleich gelang postwendend, und danach enttäuschte der HCD auf der ganze Linie. Kloten verhinderte damit die achte Niederlage in Folge und behält als Schlusslicht den Kontakt zum Mittelfeld. Bereits in seiner überragenden letzten Saison hatte Davos zwei von nur acht Partien der Qualifikation ohne Punktgewinn gegen die Zürcher Unterländer verloren. Einziger Wermutstropfen: Mit Noah Delémont schied nach einem korrekten Check ein weiterer Spieler verletzt aus. Dafür kehrte der Schwede Pontus Aberg ins Lineup zurück.

SCL Tigers überraschen weiter

Die SCL Tigers bleiben die positive Überraschung dieses Saisonstarts. Das Team des Schweizer Cheftrainers Thierry Paterlini feierte gegen die Rapperswil-Jona Lakers den sechsten Sieg im zehnten Spiel. Dario Allenspach und Julian Schmutz sorgten im Mitteldrittel für die Differenz. Ein Matchwinner war auch Luca Boltshauser, der für seinen ersten Shutout stattliche 34 Schüsse abwehrte. Bemerkenswert ist das 3:0 der Emmentaler auch deshalb, weil sie in der letzten Saison gegen die Lakers in den vier Partien keinen Punkt holten. Sie gewannen zum vierten Mal in Folge und sind wieder Tabellenzweiter.

Dean Kukan, König der Verlängerungen

Knapp zwei Minuten fehlten, und die Siegserie der ZSC Lions wäre gerissen. Goalie Robin Zumbühl, der seinen Vertrag um zwei Jahre bis 2029 verlängert hat, stand bereits nicht mehr vor dem Tor der Zürcher. Dann nahm Mikko Lehtonen Mass und traf in Lugano zum 2:2. In der Verlängerung sorgte dann Dean Kukan nach 95 Sekunden für das entscheidende 3:2. Speziell: Sieben der neun Spiele gewannen die Lions nach 60 Minuten - und die beiden Male, als sie in die Overtime mussten, traf der nicht unbedingt als Torschütze vom Dienst bekannte Kukan. Am Samstag ist es ausgerechnet der Meister Fribourg-Gottéron, der den ZSC am zehnten Sieg hindern könnte. Aktuell teilen sich die Zürcher den Startrekord der National League mit Servette (2012) und Davos (2025).

Bern gewinnt wieder einmal zuhause

Der SC Bern stoppte mit einem 4:2-Sieg gegen Biel einen Negativtrend. Nach vier Niederlagen in Folge traf der Schwede Emil Bemström knapp drei Minuten vor Schluss zum 3:2, Tristan Scherwey machte mit einem Treffer ins leere Tor alles klar. Das 1:0 hatte Nils Rhyn mit dem ersten Tor in seinem 69. NL-Spiel erzielt. Der SCB verhinderte damit den Fall auf den zweitletzten Platz, den stattdessen nun Biel innehat.

Telegramme:

Davos - Kloten 1:4 (1:1, 0:2, 0:1)

5292 Zuschauer. - SR Hungerbühler/Fonselius (FIN), Nater/Humair. - Tore: 3. (2:41) Allard (Kessler) 1:0. 4. (3:41) Luoto (Ruotsalainen) 1:1. 30. Ramel (Meyer) 1:2. 33. Ruotsalainen (Puhakka) 1:3. 58. Meyer (Ruotsalainen) 1:4 (ins leere Tor). - Strafen: je 2mal 2 Minuten. - PostFinance-Topskorer: Nussbaumer; Puhakka.

Davos: Aeschlimann; Egli, Gernat; Allard, Frick; Andersson, Jung; Van der Kaaij; Lemieux, Corvi, Tambellini; Kessler, Waidacher, Parrée; Frehner, Nussbaumer, Schreiber; Steiner, Jäger, Zadina; Aebli.

Kloten: Fadani; Sidler, Lindroth; Johansson, Delémont; Profico, Wolf; Rupli; Puhakka, Ruotsalainen, Meyer; Aberg, Ramel, Luoto; Derungs, Liniger, Körbler; Rafael Meier, Schäppi, Weibel; Keller.

Bemerkungen: Davos ohne Asplund, Gross und Ryfors (alle verletzt), Kloten ohne Berra, Gignac, Hausheer, Henry, Hügli, Simon Meier, Prassl und Schlumpf (alle verletzt). Davos von 57:07 bis 57:29 ohne Torhüter.

SCL Tigers - Rapperswil-Jona Lakers 3:0 (0:0, 2:0, 1:0)

5671 Zuschauer. - SR Stolc (SVK)/Fritschi, Muggli/Bichsel. - Tore: 22. Allenspach (Riikola, Julian Schmutz/Powerplaytor) 1:0. 36. Julian Schmutz (Eggenberger, Gian Meier) 2:0. 60. (59:10) Bachofner (Riikola) 3:0 (ins leere Tor). - Strafen: je 2mal 2 Minuten. - PostFinance-Topskorer: Emil Pettersson; Larsson.

SCL Tigers: Boltshauser; Noah Meier, Riikola; Kinnunen, Nussbaumer; Gian Meier, Baltisberger; Lehmann; Allenspach, Björninen, Mäenalanen; Bachofner, Emil Pettersson, Dahlen; Julian Schmutz, Flavio Schmutz, Eggenberger; Petrini, Salzgeber, Wagner.

Rapperswil-Jona Lakers: Punnenovs; Capaul, Larsson; Maier, Pilut; Dufner, Jelovac; Quinn; Jensen, Rask, Fritz; Hofer, Moy, Herzog; Wetter, Dünner, Lammer; Graf, Hornecker, Segafredo; Albrecht.

Bemerkungen: SCL Tigers ohne Erni, Lapinskis (beide verletzt), André Petersson und Mathys (beide krank), Rapperswil-Jona Lakers ohne Ustinkov, Zangger (beide verletzt) und Labanc (krank). Rapperswil-Jona Lakers von 57:09 bis 59:10 ohne Torhüter.

Lugano - ZSC Lions 2:3 (0:1, 1:0, 1:1, 0:1) n.V.

6161 Zuschauer. - SR MacFarlane (USA)/Ströbel, Bachelut/Schlegel. - Tore: 8. Berni (Andrighetto, Knak) 0:1. 29. Thürkauf (Alatalo, Innala/Powerplaytor) 1:1. 46. Tanner (Shore/Unterzahltor!) 2:1. 59. Lehtonen (Andrighetto) 2:2 (ohne Torhüter). 62. Kukan 2:3. - Strafen: je 5mal 2 Minuten. - PostFinance-Topskorer: Thürkauf; Malgin.

Lugano: Schlegel; Aebischer, Dahlström; Alatalo, Jesper Peltonen; Thomson, Müller; Cjunskis; Bertaggia, Thürkauf, Innala; Fazzini, Sanford, Marco Zanetti; Kupari, Shore, Tanner; Olsson, Morini, Aleksi Peltonen; Henry.

ZSC Lions: Zumbühl; Weber, Berni; Kukan, Marti; Lehtonen, Geering; Schwendeler; Andrighetto, Malgin, Knak; Frödén, Grant, Balcers; Strömwall, Lammikko, Baechler; Riedi, Sigrist, Bader; Gruber.

Bemerkungen: Lugano ohne Lycksell (überzähliger Ausländer), Canonica, Guebey, Simion und Brian Zanetti (alle verletzt), ZSC Lions ohne Hrubec (überzähliger Ausländer). ZSC Lions von 57:44 bis 58:13 ohne Torhüter.

Bern - Biel 4:2 (0:0, 2:1, 2:1)

16261 Zuschauer. - SR Lemelin (USA)/Kaukokari (FIN), Francey/De Paris. - Tore: 23. Rhyn 1:0. 35. Milano (Bemström, Mitchell/Powerplaytor) 2:0. 38. Skinner (Iakovenko, Sylvegard) 2:1. 55. Andersson (Sylvegard) 2:2. 58. Bemström (Mitchell) 3:2. 60. (59:24) Scherwey 4:2 (ins leere Tor). - Strafen: 4mal 2 Minuten gegen Bern, 7mal 2 Minuten plus Spieldauer (Cajka) gegen Biel. - PostFinance-Topskorer: Rohrbach; Sylvegard.

Bern: Von Burg; Mitchell, Barandun; Dionicio, Lindholm; Rhyn, Kreis; Kindschi; Rohrbach, Aaltonen, Milano; Bemström, Baumgartner, Müller; Mottard, Abols, Marchon; Alge, Ritzmann, Scherwey; Graf.

Biel: Säteri; Söderström, Aeschbach; Trutmann, Iakovenko; Christen, Stampfli; Burren, Zryd; Sylvegard, Andersson, Skinner; Hofer, Haas, Zwerger; Sablatnig, Neuenschwander, Sever; Vermin, Cajka, Bärtschi.

Bemerkungen: Bern ohne Hughes, Lehmann (beide verletzt) und Merelä (überzähliger Ausländer), Biel ohne Grossmann (verletzt) und Rajala (überzähliger Ausländer). Biel von 58:14 bis 59:24 ohne Torhüter.

Quelle: sda
veröffentlicht: 9. Oktober 2026 22:50
aktualisiert: 9. Oktober 2026 22:50