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Schweizer reist mit geschützten Papageien über Grenze im Tessin

Kriminalität

Schweizer reist mit geschützten Papageien über Grenze im Tessin

17. September 2026, 15:26 Uhr
Ein Mann ist am Tessiner Grenzübergang Gandria mit zwei geschützten Papageien angehalten worden.
© BAZG
Mitarbeitende des Bundesamtes für Zoll und Grenzsicherheit (BAZG) haben am Tessiner Grenzübergang Gandria einen Schweizer angehalten, der zwei Papageien einer geschützten Art transportierte. Er habe nicht über die für die Einfuhr erforderliche Bewilligung verfügt.

Der Schweizer Staatsangehörige sei in einem Fahrzeug mit Schweizer Kontrollschildern am vergangenen Donnerstag am Grenzübergang Gandria angehalten worden, hiess es in einer Mitteilung des BAZG. Bei der Zollkontrolle sei im Inneren des Autos eine Voliere mit zwei Graupapageien entdeckt worden. Dabei handle es sich um eine durch das CITES-Abkommen geschützte Art, die in der höchsten Schutzstufe gelistet sei.

Der Mann sei nicht im Besitz der für die Einfuhr erforderlichen Bewilligung gewesen. Er habe angegeben, die Vögel bei einem privaten Züchter gekauft zu haben, der ihm kein CITES-Zertifikat ausgehändigt habe. Das CITES-Abkommen (auch Washingtoner Artenschutzübereinkommen genannt) ist ein internationaler Vertrag zum Schutz gefährdeter wildlebender Tiere und Pflanzen.

Das BAZG beschlagnahmte auf Anordnung des zuständigen Bundesamtes für Lebensmittelsicherheit und Veterinärwesen (BLV) die beiden Tiere am Wohnsitz des Mannes und erliess ein Verfügungsverbot.

Quelle: sda
veröffentlicht: 17. September 2026 15:26
aktualisiert: 17. September 2026 15:26