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Schweizer Börse zeigt sich nach US-Zwischenwahlen stabil

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Schweizer Börse zeigt sich nach US-Zwischenwahlen stabil

4. November 2026, 09:04 Uhr
An der Schweizer Börse werden die Ergebnisse der US-Zwischenwahlen weitgehend gleichgültig aufgenommen. (Archivbild)
© KEYSTONE/CHRISTIAN BEUTLER
Der Schweizer Aktienmarkt hat die Sitzung vom Mittwoch kaum verändert eröffnet. Der Ausgang der US-Zwischenwahlen mit dem Sieg der Demokraten sorgt an den Märkten für eine gewisse Volatilität.

Die ursprünglichen Kursausschläge von der Nacht auf heute haben sich allerdings an vielen Orten bereits wieder auf «normale» Niveaus eingependelt. Die Reaktionen an den Märkten scheinen somit eher moderat auszufallen. Der Leitindex SMI etwa hat von seinen kräftigen Gewinnen im Oktober kaum eingebüsst und notiert noch immer klar über 14'700.

«Die Demokraten gewinnen die Kontrolle über den Kongress zurück, aber nicht über die wichtigsten wirtschaftlichen Hebel», kommentiert Oddo BHF den Ausgang der Wahlen und die gemässigte Reaktion der Märkte. Insgesamt stelle dieses Wahlergebnis eher einen Wandel der Regierungsführung als einen Wechsel des wirtschaftlichen Regimes dar.

Für Investoren könne der Kongress zwar bestimmte Entscheidungen verlangsamen, doch die Exekutive behalte die wichtigsten Hebel für Wirtschaft und Finanzmärkte in der Hand. Der Präsident behalte sein Vetorecht und steuere weiterhin die Handels-, Regulierungs-, Zoll- oder Aussenpolitik. «Die Investoren betrachten das Ergebnis somit eher als politisches Ereignis denn als wirtschaftlichen Schock.»

Ölpreise ziehen etwas an

Die Ölpreise haben im frühen Handel etwas angezogen. So kostet das Fass der Nordseesorte Brent derzeit knapp 104 US-Dollar. Die Befürchtungen um eine neue Eskalation im Nahost-Konflikt schweben weiter wie ein Damoklesschwert über den Märkten. Dennoch hat sich das Preisniveau des Öls im Vergleich zur letzten Oktoberwoche, als noch Preise zwischen 115 und 118 Dollar bezahlt wurden, deutlich reduziert.

Der SMI verliert bis um 09.15 Uhr 0,07 Prozent auf 14'732,87 Punkte. Je die Hälfte der SMI-Wert steht dabei in der Gewinn-, bzw. in der Verlustzone. Der Mid-Cap-Index SMIM büsst 0,55 Prozent auf 3206,60 Punkte ein und der breite SPI 0,12 Prozent auf 20'772,51 Punkte. Andere europäische Indizes, etwa in Frankfurt oder in London legen dagegen etwas zu.

Quelle: sda
veröffentlicht: 4. November 2026 09:04
aktualisiert: 4. November 2026 09:04