Schweiz verurteilt russischen Angriff auf zivile ukrainische Busse
«Unsere Gedanken sind bei den Opfern, bei deren Familien und bei den Verletzten», schrieb das Eidgenössische Departement für auswärtige Angelegenheiten (EDA) auf der Online-Plattform X. Die Schweiz fordere Deeskalation und betone erneut, dass alle Parteien jederzeit das humanitäre Völkerrecht einhalten müssen, insbesondere den Schutz der Zivilbevölkerung, hiess es weiter.
Der russische Präsident Wladimir Putin hatte am 24. Februar 2022 den Befehl zum militärischen Überfall auf die Ukraine gegeben. Seither ist es zu Massakern an der ukrainischen Zivilbevölkerung gekommen, und laut der Uno werden ukrainische Gefangene gefoltert und vergewaltigt. Putin selbst wird seit März 2023 vom Internationalen Strafgerichtshof in Den Haag per Haftbefehl als Kriegsverbrecher gesucht.
Russische Truppen besetzen unterdessen knapp 20 Prozent des ukrainischen Territoriums, kommen aber trotz quantitativ deutlicher Überlegenheit an Soldaten und Material nicht vom Fleck und überziehen in letzter Zeit stattdessen die ukrainische Zivilbevölkerung mit Raketen- und Drohnenangriffen.