Gesundheitskosten

Räte heissen Gesundheitsfinanzierung aus einer Hand gut

18. Dezember 2023, 15:38 Uhr
Das Parlament baut die Finanzierung von Leistungen des Gesundheitswesens um: Alle Leistungen sollen künftig aus einer Hand von Krankenkassen und Kantonen finanziert werden. (Themenbild)
© KEYSTONE/GAETAN BALLY
Das Parlament baut die Finanzierung des Gesundheitswesens um. Die Monismus-Vorlage, die eine Finanzierung aller Leistungen aus dem gleichen Topf vorsieht, ist bereit für die Schlussabstimmungen.

Der Ständerat bereinigte am Montag stillschweigend die letzte Differenz in der Vorlage. Damit ist das Ziel erreicht, die Vorlage in der laufenden Session zu bereinigen, nach 14 Jahren Beratung. Die «Einheitliche Finanzierung ambulant und stationär» (Efas) soll helfen, die Kosten im Gesundheitswesen zu dämpfen.

Zuletzt umstritten war, unter welchen Voraussetzungen die Langzeitpflege in den einheitlichen Kostenteiler integriert werden soll. Der Ständerat hatte als Kriterium einzig eine Frist von sieben Jahren ab Zustandekommen der Vorlage setzen wollen.

Der Nationalrat pochte auf eine weitere Bedingung und setzte sich am Ende durch: Für Pflegeleistungen müssen Tarife vorliegen, die auf einer einheitlichen, transparenten Kosten- und Datenbasis beruhen. Und die Tarife müssen die Kosten decken.

Quelle: sda
veröffentlicht: 18. Dezember 2023 15:32
aktualisiert: 18. Dezember 2023 15:38