Pfister muss Schweizer Mini-Militärausgaben in München erklären
Es habe Kritik daran gegeben, dass die Schweiz noch nicht einmal ein Prozent ihres Bruttoinlandsproduktes für Verteidigung aufwende, sagte Pfister in der «Tagesschau»-Hauptausgabe des Schweizer Fernsehens SRF vom Samstagabend in München. Die Nato-Mitgliedsländer dagegen haben sich verpflichtet, fünf Mal mehr auszugeben - nämlich fünf Prozent - für Verteidigungsausgaben in einem umfassenden Sinne.
Pfister habe unter anderen seine Amtskollegen aus den baltischen Ländern Estland, Lettland und Litauen sowie aus Slowenien und Irland getroffen und ihnen die Schweizer Verteidigungs- und Sicherheitspolitik erklärt, sagte der Sprecher des Verteidigungsdepartements VBS, Renato Kalbermatten, am Samstag der Nachrichtenagentur Keystone-SDA. Es sei auch über Kooperationen und gemeinsame Übungen gesprochen worden.
Der Schweizer Verteidigungsminister nahm zum ersten Mal am hochkarätig besetzten internationalen Treffen in München teil.