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Peking warnt vor Konsequenzen bei EU-Plänen zur Cybersicherheit

Cybersicherheit

Peking warnt vor Konsequenzen bei EU-Plänen zur Cybersicherheit

21. Januar 2026, 10:08 Uhr
Die EU will die Produkte von risikobehafteten ausländischen Unternehmen im Bereich der Netzwerktechnik verbieten. Die chinesische Regierung sieht dabei Firmen aus dem eigenen Land benachteiligt und droht mit Konsequenzen. (Symbolbild)
© KEYSTONE/EPA/MARK R. CRISTINO
China hat die Pläne der Europäischen Union, umstrittene Anbieter von Netzwerktechnik in EU-Staaten verbieten zu können, scharf kritisiert und mit Konsequenzen gedroht.

Ohne Beweise Unternehmen davon abzuhalten, am Markt teilzunehmen, verletze die Regeln des fairen Wettbewerbs und sei offensichtlicher Protektionismus, sagte Chinas Aussenamtssprecher Guo Jiakun in Peking. Brüssel ignoriere, dass chinesische Firmen sichere und qualitativ hochwertige Produkte anböten.

Die Volksrepublik sei ernsthaft besorgt, sagte Guo. China fordere die EU auf, den «falschen Weg des Protektionismus» nicht weiterzugehen. Sonst werde China notwendige Massnahmen ergreifen, um die Rechte und Interessen chinesischer Unternehmen zu schützen, warnte er.

Empfehlung aus Brüssel

Die EU-Kommission hatte am Vortag einen Gesetzesvorschlag veröffentlicht, der vorsieht, dass sie mit einer entsprechenden Rechtsgrundlage in letzter Instanz untersagen kann, Technik besonders risikobehafteter ausländischer Unternehmen zu nutzen. In dem Entwurf der Kommission werden weder Unternehmen noch Länder genannt.

Seit Jahren empfiehlt Brüssel den Mitgliedstaaten, Technik von Huawei und ZTE aus Sicherheitsgründen nicht in Mobilfunknetzen zu verwenden. Das von der EU-Kommission vorgeschlagene Gesetz würde sich damit auf das Geschäft dieser Firmen auswirken.

Quelle: sda
veröffentlicht: 21. Januar 2026 10:08
aktualisiert: 21. Januar 2026 10:08