Neukom bezahlt von ihm abgelehnte Porträts aus eigener Tasche
Das Geld werde ausbezahlt, sobald das Bild in der kantonalen Verwaltung angekommen sei, schrieb der Politiker am Freitag auf dem Portal Linkedin. «Die anderen beiden Bilder gehören Herrn Witschi. Er kann damit machen, was er will», so Neukom weiter.
Neukom begründete seine Ablehnung unter anderem damit, dass er sich in den Darstellungen nicht wiedererkenne. Während er die künstlerische Qualität der Werke durchaus anerkenne, passten sie nicht in den Kontext der offiziellen Ahnengalerie, da er sich mit der Darstellung nicht identifizieren könne.
Die Ahnengalerie im Kunstraum Walcheturm ist eine traditionsreiche Sammlung. Seit über hundert Jahren lässt der Kanton Zürich alle amtierenden Regierungspräsidenten sowie die Bundesräte aus dem Kanton in Öl porträtieren. Die Werke dokumentieren damit die Geschichte der Zürcher Regierungsmitglieder.