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Nachrichtendienst warnt vor sich verschlechternder Sicherheitslage

Verteidigung

Nachrichtendienst warnt vor sich verschlechternder Sicherheitslage

25. Juni 2026, 14:00 Uhr
«Das schützende Umfeld der Schweiz erodiert - von Osten, Westen und Süden», fasst Nachrichtendienstchef Serge Bavaud die sich verschlechternde Sicherheitslage in der Schweiz zusammen. (Archivbild)
© KEYSTONE/CHRISTIAN BEUTLER
Die Sicherheitslage der Schweiz hat sich weiter verschlechtert - eine Entwarnung ist nicht in Sicht. Zu diesem Schluss kommt der Nachrichtendienst des Bundes (NDB) in einem aktuellen Bericht.

«Grösste und akuteste Bedrohung für Europa bleibt Russland; seine hybride Konfliktführung wird aggressiver und trifft die Schweiz direkt», heisst es im am Donnerstag veröffentlichten NDB-Bericht «Sicherheit Schweiz 2026». Gefahren lauerten auf breiter Front: bei Spionage, im Cyberraum, bei kritischen Infrastrukturen, aber auch durch gewalttätigen Extremismus und die erhöhte Terrorbedrohung.

Neu rücke zudem die Bedrohung aus der Distanz näher: Irans Lenkwaffen könnten in wenigen Jahren grössere Teile Europas erreichen, schreibt der Nachrichtendienst. «Das schützende Umfeld der Schweiz erodiert - von Osten, Westen und Süden», fasste NDB-Direktor Serge Bavaud die Lage in einer Mitteilung zusammen.

Quelle: sda
veröffentlicht: 25. Juni 2026 14:00
aktualisiert: 25. Juni 2026 14:00