Lehrer-Gewerkschaften fordern landesweite Massnahmen gegen Hitze
Der Dachverband Lehrerinnen und Lehrer Schweiz (LCH) fordert, dass der Bund mit den kantonalen Behörden nationale, rechtsverbindliche Mindeststandards und Grenzwerte zum Hitzeschutz an Schulen festlegt. Diese sollen Zuständigkeiten, Grenzwerte und einheitliche Verfahren definieren und kantonal verbindlich umsetzen.
In einem Positionspapier fordert der LCH einen mehrstufigen Hitzeschutzplan. Bis zu einer Obergrenze von 26 Grad in Innenräumen würde der Unterricht normal weitergehen können. Danach muss der Unterricht eingeschränkt, der Stundenplan angepasst und der Unterricht in kühlere Räume verlegt werden. Ab 30 Grad, so der Verband, müsse der Unterricht ausgesetzt werden.
Diese letzte Massnahme ist nicht einfach umzusetzen. Denn in der Schweiz gibt es keinen Anspruch mehr auf Hitzeferien.