Krankenversicherung

Kosten für obligatorische Krankenversicherung steigen deutlich

3. Februar 2024, 11:55 Uhr
Die Gesundheitskosten in der obligatorischen Krankenpflegeversicherung (OKP) sind auch 2023 gestiegen. (Symbolbild)
© KEYSTONE/GAETAN BALLY
Die Gesundheitskosten in der obligatorischen Krankenpflegeversicherung (OKP) sind 2023 laut einer Untersuchung des Verbandes Curafutura um 4,6 Prozent gegenüber dem Vorjahr gestiegen. Die Bruttokosten pro versicherter Person beliefen sich demnach auf 4513 Franken.

Am stärksten stiegen die Kosten dabei mit einem plus von sieben Prozent im Bereich der Physiotherapie. Dies sei auf einen langfristigen Trend zurückzuführen, da mehr konservative Behandlungen durchgeführt würden, teilte Curafutura am Samstag mit.

Auch im Bereich der spitalexternen Hilfe und Pflege (Spitex) stiegen die Kosten um 6,1 Prozent. Mit plus 5,3 Prozent wurde zudem auch im stationären Spitalbereich ein deutlicher Kostenanstieg verzeichnet. Dieser sei unerwartet, da der Trend von der stationären zur ambulanten Versorgung gehe. Immer mehr Operationen könnten ambulant durchgeführt werden. Auch die Medikamentenkosten stiegen 2023 im Vorjahresvergleich um vier Prozent.

Zum Vergleich: 2022 wurde gegenüber dem Vorjahr ein Kostenanstieg von 2,6 Prozent verzeichnet.

Quelle: sda
veröffentlicht: 3. Februar 2024 11:55
aktualisiert: 3. Februar 2024 11:55