Kanton Bern kritisiert Amnesty-Bericht zu Gaza-Demo
Amnesty stütze sich in ihrem Bericht einzig auf die Aussagen von Teilnehmenden der Kundgebung. Entsprechend sei der Bericht sehr einseitig. «Keine der Aussagen von angeblich Betroffenen wird durch Tatsachen untermauert», heisst es in der Mitteilung.
Das Vorgehen von Amnesty trage nicht zu einer sachlichen Aufarbeitung der Geschehnisse bei. Es habe sich um eine «unbewilligte und äusserst gewaltsame Demonstration» gehandelt, an welcher die Polizei angegriffen worden sei. 18 Einsatzkräfte seien verletzt worden.
Amnesty kritisiert die Polizeiintervention bei der unbewilligten und eskalierten Demonstration im Oktober als «ungerechtfertigt und exzessiv». Die Organisation stützt sich auf Beobachtungen und 180 Zeugenaussagen und fordert eine weitergehende Untersuchung des Einsatzes.