Altersvorsorge

Jungfreisinnige werben für «faire» Rentenaltererhöhung

18. Januar 2024, 13:30 Uhr
Vor zweieinhalb Jahren reichten die Jungfreisinnigen die Renteninitiative ein. Am 3. März stimmen Volk und Stände über eine Rentenaltererhöhung ab. (Archivbild)
© KEYSTONE/MARCEL BIERI
Laut den Jungfreisinnigen steht die AHV vor dem Abgrund. Gegensteuer geben soll die Renteninitiative, die das Rentenalter zunächst auf 66 Jahre erhöhen und danach an die Lebenserwartung koppeln soll. Die Lösung sei «fair für alle Generationen», so das Initiativkomitee.

Am Donnerstag starteten die Jungfreisinnigen ihre Kampagne für die Renteninitiative. Volk und Stände stimmen am 3. März darüber ab.

Gemäss dem Text der Volksinitiative «Für eine sichere und nachhaltige Altersvorsorge (Renteninitiative)» soll das Rentenalter für Frauen und Männer bis 2033 schrittweise auf 66 Jahre erhöht werden. Danach soll das Rentenalter an die durchschnittliche Lebenserwartung gekoppelt werden.

Das Volksbegehren saniere die erste Säule, ohne dass Rentenkürzungen, zusätzliche Steuern oder eine weitere Verschuldung nötig würden, argumentieren die Jungfreisinnigen. Geschehe nichts, tue sich eine Finanzierungslücke in Milliardenhöhe auf. «Das ist eine Zeitbombe, die unaufhaltsam tickt.» Die Politik habe es verpasst, die AHV-Finanzierung ausgewogen und nachhaltig zu sichern.

Quelle: sda
veröffentlicht: 18. Januar 2024 13:30
aktualisiert: 18. Januar 2024 13:30